7 SPIELE IN 18 TAGEN FÜR VOLLEY AMRISWIL – NATIONAL UND EUROPÄISCH

In den kommenden achtzehn Tagen, vom 2. bis zum 20. Dezember, stehen für Volley Amriswil nicht weniger als sieben Begegnungen an, darunter die Auswärtspartien gegen die beiden Spitzenteams aus Lausanne und Näfels und die beiden CEV-Cup-Partien gegen Nikosia.


(Bernhard Windler)
Der November ist volleyballmässig ziemlich sanft dahingeplätschert. Obwohl namhafte Gegner wie Näfels und Schönenwerd sich dem Meister entgegenstellten, holte das Team von Coach Ratko Pavlicevic in sechs Partien das Punktemaximum von achtzehn Punkten mit einem Satzverhältnis von 18:2. Mit jeweils drei Spielen innert zweier Wochen wurden die Akteure der ersten Mannschaft kräftemässig nicht allzu stark gefordert.

„Schonfrist“ vorbei

Mit dieser Schonung ist’s jetzt vorbei. In den kommenden achtzehn Tagen, vom 2. bis zum 20. Dezember, stehen für Volley Amriswil nicht weniger als sieben Begegnungen an, darunter die Auswärtspartien gegen die beiden Spitzenteams aus Lausanne und Näfels und die beiden CEV-Cup-Partien gegen Nikosia.

Doch alles der Reihe nach – zuerst gegen Luzern

Volley Luzern, der samstägliche Gegner, steht ranglistenmässig ziemlich genau dort, wo die Volleyball-Schweiz die Innerschweizer erwartet hatte. Mit fünf Siegen und vier Niederlagen liegen die Leuchtenstädter exakt in der Tabellenmitte. Exploits gegen Spitzenklubs blieben ebenso aus wie überraschende Taucher gegen Teams aus den hinteren Positionen. Der Sieg gegen Chênois war das einzige Resultat, das nicht unbedingt so erwartet werden konnte. Zu Saisonbeginn erlitten die Luzerner gegen Volley Amriswil eine diskussionslose 0:3-Heimniederlage.

Das Team von Volley Luzern hat gegenüber der letzten Saison nur wenige Retouchen erfahren. Anstelle des ex-Amriswilers Noah Eichenberger spielt neu der 23-jährige Linkshänder Strahinja Brzakovic (ex-Lausanne) als Diagonalspieler. Von Schönenwerd gekommen, ist der Mittespieler Christopher Frame neu bei den Innerschweizern. Andererseits ist der letztjährige Topskorer Gerrard Lipscombe nach Deutschland abgewandert, und der zuverlässige Mittespieler Ben Hensler läuft heuer für Einsiedeln auf.

Schlagerpartie in Lausanne

Knappe 24 Stunden nach dem Luzern-Spiel kommt es in Lausanne zum Schlager LUC gegen Amriswil. Der Titelverteidiger hat gegen die Waadtländer die einzigen Punkte dieser Saison verloren, wobei die Stärkeverhältnisse bei der 1:3-Heimniederlage klar verteilt waren. Im angriffstarken Team der Romands ist der ex-Amriswiler Adrien Prével momentaner Topskorer.

Amriswil hat in den vergangenen Wochen ganz ausgezeichnet trainiert und scheint für die schwierigen Aufgaben gewappnet zu sein. Während die Oberthurgauer gegen Luzern in der Favoritenrolle stehen, dürften sie in Lausanne in der weitaus komfortableren Aussenseiterrolle antreten.


Die nächsten Spiele

02.12.2017, 17.00 Uhr:
Volley Amriswil – Volley Top Luzern

03.12.2017, 19.00 Uhr:
Lausanne UC – Volley Amriswil

06.12.2017, 19.00 Uhr:
Volley Amriswil – Omonia Nicosia (CEV-Cup)

09.12.2017, 18.00 Uhr:
Chênois Genève – Volley Amriswil


Top