DER SC BRÜHL BEIM HEIMSTARKEN KÖNIZ ZU GAST

Wenn der SC Brühl am Samstag, 22. Oktober, 2016 (16.00 Uhr, Stadion Liebefeld-Hessgut) auswärts beim FC Köniz antritt, begegnet er einem äusserst heimstarken Team. Die Berner sind in dieser Spielzeit vor eigenem Publikum noch ohne Niederlage und wollen sich mit einem weiteren Heimsieg gegen Brühl nach vorne orientieren.

(SC Brühl/Bild: Kurt Frischknecht) Schwergetan haben sich die Brühler in Köniz in den letzten Jahren ohne Ausnahme, haben erst einmal einen Punkt mitgenommen – diesmal soll die zuletzt magere Punkteausbeute auswärts verbessert werden. Aktuell geht es für die Brühler Schlag auf Schlag – nach den beiden Niederlagen zuletzt in La Chaux-de-Fonds und Kriens folgen innert wenigen Tagen zwei weitere wichtige Partien in fremden Stadien. Genau dort also, wo sich die Brühler zuletzt enorm schwer getan haben.

Nach dominanten Auftritt trotzdem verloren
In La Chaux-de-Fonds haben sie nach einem lange dominanten Auftritt zuletzt trotzdem verloren, in Kriens beim Tabellenführer war die Aufgabe schwierig. Mit Köniz wird es keinesfalls einfacher, haben die Berner doch vor eigenem Anhang den Platz noch nie als Verlierer verlassen. So liegt die Messlatte für die St. Galler wiederholt hoch – trotzdem sind auswärts Punkte gefordert, um nicht wieder unter Zugzwang zu geraten. Auch im Hinblick auf das Cup-Achtelfinale vom Mittwoch wäre es wichtig, auswärts Selbstvertrauen tanken zu können.

Sehr heimstarke Könizer
Dass mit Köniz die nächste schwierige Aufgabe auf die Brühler wartet, ist Cheftrainer Uwe Wegmann vollauf bewusst: «Köniz hat noch kein Heimspiel verloren. Wir wissen daher sehr genau, was uns in Köniz erwartet und dass wir enorm gefordert sind. Wir wollen kompakt und als Kollektiv auftreten, die Fehlerquote muss äusserst gering sein. Mit Osmani, Acosta, Miani sind sie offensiv nach wie vor sehr gut besetzt – es benötigt unsere volle Konzentration in der Verteidigungsarbeit.

„Müssen auswärts nachlegen“
Zum wiederholten Male sind wir in der Situation, dass wir auswärts nachlegen können – wir wollen dies in Köniz besser machen als zuletzt und unsere Auswärtsbilanz verbessern, um uns eine gute Ausgangslage für das nächste Heimspiel zu schaffen». Verzichten müssen die St. Galler auf die verletzten Bushati und Giger, zudem ist Riedle nach seiner vierten gelben Karte gesperrt. Wie der Brühler Cheftrainer seine zuletzt erfolgreiche Startelf verändern wird, lässt er bewusst noch offen. Verschiedene Varianten im Kader hat er auf jeden Fall.

Top