EINE WEITERE SCHWIERIGE AUFGABE WARTET AUF WASA

Am Samstag, 8. Oktober, 2016 (19:00 Uhr, Oberseen, Winterthur) wartet der HC Rychenberg Winterthur auf den UHC Waldkirch-St. Gallen. Die Winterthurer sind mit vier Siegen in die Saison gestartet und sind deshalb klarer Favorit gegen die St. Galler.

(mas) Vier Spiele und ebenso viele Siege, für die Rolf Kern-Equipe ist der Saisonstart  gelungen. Dreimal wurde jedoch mit einem Treffer Unterschied gewonnen, dies zweimal in der Verlängerung. Das zeigt wie nervenstark die Eulachstädter derzeit sind. Mit dem schwedischen Weltmeister Rasmus Sundstedt verpflichtete man viel Routine in der Defensive und dass er auch entscheidende Tore erzielen kann, bewies der 27-Jährige gegen den SV Wiler-Ersigen beim 5:6 Sieg in der Overtime.

Viele ausländische Akteure im Team
Mit Niklas Niiranen, Michal Podhrasky, Rasmus Sundstedt, Mikko Hautaniemi und Kari Juhani Koskelainen stehen gleich fünf Söldner im Kader, was natürlich die Erwartungen rund um den Verein automatisch erhöht. Auf die neue Saison verstärkte sich der HCR mit Verteidiger Marco Klauenbösch vom Ligakonkurrenten Uster. Neu im Tor steht mit Rouven Gruber ein bekanntes Gesicht, der 21-Jährige stand im vergangenen Jahr noch bei WaSa unter Vertrag.

Klare Niederlage gegen die Alligatoren
Zuletzt musste die Fabian Arvidsson-Truppe eine herbe 4:10 Schlappe bei Malans einstecken. Dabei blieben die Olmastädter in der laufenden Saison erstmals ohne Chancen. Bis zur 26. Spielminute lag es bereits mit 0:5 hinten und trotzdem gab das Team nie auf und kam mit vier Toren in Serie bis auf einen Treffer an die Bündner heran. Die Kräfte liessen bei WaSa gegen Ende der Begegnung augenfällig nach und so kassierte die Truppe in der 50. wie auch in der 54. Minute einen Doppelpack.

In den Kontern gradliniger sein
Die Spielanalyse offenbarte, dass der UHC Waldkirch-St. Gallen durchaus mehr Chancen hatte, noch einige Tore mehr zu erzielen. WaSa-Akteur Andrin Flüeler: „Die Hauptlehre war, dass wir in den Kontern geradliniger spielen und die Chancen kaltblütiger ausnützen müssen“. Ob die Mannschaft die Lehren aus der hohen Schlappe in Maienfeld gezogen haben, wird sich am Samstag in der Oberseehalle in Winterthur zeigen.

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