FORTITUDO GOSSAU: DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT

Mit dem Heimspiel vom Samstag, 17. Dezember 2016, um 18 Uhr in der heimischen Buechenwaldhalle gegen den RTV Basel endet für den TSV Fortitudo Gossau die Qualifikationsphase in der Nationalliga A Meisterschaft. Gegen das Team vom Rheinknie holten die Gossauer einen von zwei Zählern in der laufenden Saison. 

Die Fürstenländer müssen weiterhin sehr hartes Brot essen und warten noch immer auf den ersten Saisonsieg, trotz all dem hat die Mannschaft nie resigniert und zeigte stets eine kämpferische Willensleistung. Und wenn es einem nicht läuft spielt auch der Kopf eine zentrale Rolle, man ist nicht frei und die Gedanken schwirren nur so herum. Im Spiel beim BSV Bern Muri erkämpfte sich die Truppe beim 28:28 den zweiten Punkt in dieser Saison. Aber auch ein Sieg wäre möglich gewesen, denn man führte bis drei Sekunden vor der Schlusssirene mit 28:27.

Gelingt zum Abschluss der ersehnte Sieg?
Obwohl die Tabellensituation etwas anderes vermuten lässt, sind die Fortianer nicht Freiwild oder gar Kanonenfutter der Liga, viermal führte die rote Laterne gar bis zur Halbzeit. In einigen Partien kam der Bruch nach etwas mehr als 45 Minuten, doch gegen Ende der Qualifikation besserte sich dies, jedoch leider nicht immer auch resultatmässig. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt, im Auswärtsspiel beim RTV Basel lagen die Gossauer zur Halbzeit mit sechs Toren (11:17) im Rückstand, mit einer beeindruckenden Aufholjagd sicherte man sich aber den ersten Zähler.

Es braucht Siege
Nun gilt es im letzten Spiel des Jahres noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, um einen halbwegs versönlichen Abschluss mit einem Erfolgserlebnis feiern zu können. Damit man mit einem guten Gefühl in die zweite Phase der Saison gehen kann. Hierfür brauchen die Gossauer ohne Wenn und Aber eine Siegesserie, um das Unmöglich doch noch möglich zu machen und dem direkten Abstieg erstmals zu entkommen.

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