HOCKRARÄTIGES FELD MIT OLYMPIONIKEN UND HOFFNUNGSTRÄGERN

Anlässlich des letzten Stamms im Jahr 2016, dem traditionellen „Nüssli-Stamm“ der IG Wiler Sportvereine, gehört es zur Tradition, dass nebst weiteren interessanten Informationen die Nominationen der Teams und Sportler/innen für die Nacht des Wiler Sports bekanntgegeben werden.

Die Nacht des Wiler Sports in dieser Form die zehnte, findet am Freitag, 13. Januar 2017 im Wiler Stadtsaal statt. Zu 50% von einer Fachjury und zu 50% von Publikum im Saal werden dann die Sieger in den drei Kategorien Sportler/innen, Teams und Nachwuchs gekürt. Bei Gratiseintritt können alle Interessierten einen tollen, spannenden und stimmungsvollen Abend erleben. Für den unterhaltenden Showteil sorgt die Akrobatikgruppe „Triangel“.

Keine leichte Aufgabe
Einmal mehr hatte das Nominationskomitee die nicht leichte Aufgabe aus den vielen eingegangenen Anträgen eine Auswahl zu treffen, zumal die Region Wil an der nationalen und gar internationalen Sportfront mit ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportlern vertreten ist. Voraussetzungen zu einer Nomination sind, dass der/die Sportler/in am 13. Januar im Stadtsaal anwesen sein kann (Teams müssen mit 2/3 der Mannschaft anwesend sein), in einem Wiler Verein Mitglied oder in Wil wohnhaft ist. Trotz einigen Spitzenkönnern, welche bereits im Januar im Ausland weilen und so nicht mit dabei sein können, durfte die IG Wiler Sportvereine je drei Nominationen präsentieren, welche dieser Ehre mehr als würdig sind.

Mit Olympiateilnehmern
Kaum hochkarätiger könnte das Feld bei den Sportler/innen sein. Mit Kunstturner Pablo Brägger (Oberbüren) vom TZF Fürstenland Herren, sowie 800-Läuferin Selina Büchel die seit gut einem Jahr in Wil wohnhaft ist und auch auf dem Lindenhof Trainingseinheiten absolviert, sind gleich zwei Olympiateilnehmer in Rio mit dabei. Das Trio wird ergänzt mit der sympathischen Schweizermeister-Schützin Sandra Stark von den Wiler Sportschützen. Die aus Mosnang stammende und in Wil wohnhafte Selina Büchel ist 2017 Titelverteidigerin als Hallen-Europameisterin 2015 über 800m und hält den Schweizerrekord  in der Halle wie im Freien.

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Selina Büchel, die Hallen-Europameisterin über 800 m, gehört zu den Nominierten. Aufgewachsen in Mosnang, wohnt sie jetzt in Wil. Ganz aktuell hat sie am 3. Dezember 2016 auch den Gossauer Weihnachtslauf in der Damen-Hauptkategorie gewinnen können.

2016 erreichte sie an der EM in Brüssel einen tollen 4. Platz und verpasste an den Olympischen Spielen in Rio mit viel Pech als 9. den Einzug in den grossen Final. Wie Selina Büchel wird auch Pablo Brägger bis Tokio 2020 weitermachen. Der Oberbürer Kunstturner aus dem TZ Fürstenland ist mit dem Schweizer Team unter die besten der Welt vorgestossen. Als Captain des Nationalteams erreichte er an der EM in Bern Bronze mit dem Team sowie drei Top-Ten-Platzierungen an den Geräten. An den Schweizermeisterschaften in St.Gallen gewann Brägger Silber im Mehrkampf und weitere vier Medaillen an den Geräten.

Beim absoluten Saison-Höhepunkt, der Olympiateilnahme in Rio, erreichte das Team den guten 9. Platz und Brägger wurde im Mehrkampf 16.. Auch wenn Sandra Stark von den Wiler Sportschützen nicht so stark im Scheinwerferlicht der Medien stand, wurde sie aber Schweizermeisterin mit der Luftpistole (10m) gewann Gold in derselben Disziplin und Bronze über 25m am Schweizer Shotingmasters. Sie glänzte auch mit zwei Podestplätzen beim internationalen Arge Alp Wettkampf. Auch sie ist ein Versprechen für die Zukunft.

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Volleyballteam des Stadtturnvereins Wil.

Regionale Schwerpunkte bei den Teams
Gar auf nationaler Ebene steigerte sich das Geräteturn-Mixed-Paar Gabriel Sutter (STV Wil) und Vera Eigenmann (Getu Bazenheid) kontinuierlich an die nationale Spitze. Nach Bronze und Silber in den Vorjahren reichte es an der letzten Schweizermeisterschaft auf das oberste Treppchen und zum Titel. Einmal mehr brillierten die Handballdamen des KTV Wil/Kathi Wil. Die jungen Damen des U17-Teams (Titelbild) gewannen ohne ein Spiel zu verlieren die hochkarätige Meisterschaft des grossen Ostschweizer Verbandes und wurden zugleich auch Cupsiegerinnen. Das in die 1. Liga aufgestiegenen Volleyballteam des Stadtturnvereins behauptet sich nun in er obersten Amateurliga und wurde zum vierten Mal in Serie auch Handball-Schweizermeister des Schweizerischen Turnverbandes STV.

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Anouk Steiner vom TZ Fürstenland Frauen.

Ihnen gehört die Zukunft
Sehr breit war die Auswahlpalette beim hoffnungsvollen Nachwuchs. Trotzdem erstaunt es nicht, dass die Besten einmal mehr aus den Sparten Orientierungslauf und Kunstturnen kommen. Nils Fluder vom RLZ Ostschweiz wurde Schweizermeister im Mehrkampf bei den Amateuren und erreichte an der SM der Elite-Junioren im P5 den feinen 7. Platz im Mehrkampf und gewann Silber im Sprung und zwei weitere Top-Ten-Plätze an den Geräten. Die OL-Läuferin Marcia Münger von der OL Regio Wil hat den Sprung in das Junioren-Nationalkader geschafft. Dazu trugen der Schweizermeistertitel über die Langdistanz und der 2. Platz an der Nacht OL-Meisterschaft in der Kategorie D18 und der erste Platz in der Jahreswertung  in der Kategorie D18 mit bei. International glänzte sie mit dem 1. Platz an der JEC in Schottland. Die Kunstturnerin Anouk Steiner vom TZ Fürstenland Frauen gewann an der Amateurschweizermeisterschaft Silber im Mehrkampf. Sie belegte dann an der Elite-SM im Feld der „Profis“ den guten 4. Platz im Sprung und wurde 5. am Boden.

Zwei Geheimnisse bleiben
Aus Anlass der zehnten Durchführung der Wiler Sportlerwahl in der Form der „Nacht des Wiler Sports“ wird auch ein Verein als Verein des Jahres ausgezeichnet. Welcher dies sein wird soll aber erst am 13. Januar verraten werden. Ebenfalls streng geheim bleibt, ob überhaupt jemand und wer als Sportförderer oder Sportförderin von der IG Wiler Sportvereine und vom Panathlon Club Region Wil  ausgezeichnet werden soll.

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