HOHE NIEDERLAGE FÜR DEN SC WEINFELDEN

Mit 3:8 verliert der SC Weinfelden sein Gastspiel im Zürcher Oberland beim EHC Wetzikon. Diesmal konnten die Trauben die Andi Ritsch-Truppe nicht mehr überraschen.

(SC Weinfelden) Nach der überraschenden Niederlage in Weinfelden hatte Wetzikon noch eine Rechnung offen mit den Thurgauern. Von Beginn an versuchten sie dann auch, die Weinfelder unter Druck zu setzen, doch diese liessen sich nicht beeindrucken und kamen mit schönen Angriffen immer wieder gefährlich vor das Tor der Zürcher. Kurz nach Ablauf einer Strafe der Gastgeber lancierte Dolana in der 11. Minute einen Angriff und der mitgelaufene Gemperli konnte den Abpraller erfolgreich zum 0:1 verwerten. Auch in der Folge war es ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn Wetzikon um eine Spur härter einstieg. Etwas glücklich nach einem vermeintlichen Offside gelang den Gastgebern durch Vesely zwei Minuten vor der ersten Sirene dann aber doch noch der Ausgleich.

Start ins Mitteldrittel verlief optimal
Der Start ins Mitteldrittel verlief für Weinfelden optimal, konnten sie doch bereits in der 24. Minute durch Rothen auf Pass von Gemperli mit einem Schuss zwischen die Beine des Torhüters erneut in Führung gehen. Danach gab es eine kleine Strafe für die Gäste und nur 6 Sekunden nach Ablauf dieser Überzahlsituation und bei einer weiteren angezeigten Strafe gegen Weinfelden konnte Wetzikon den Vorteil doch noch für sich nutzen und den Ausgleich durch Butty erzielen. Eine Minute später wanderte erneut ein Weinfelder auf die Strafbank und auch diese Chance nutzten die Gastgeber gnadenlos aus und gingen durch einen schön herausgespielten Treffer von Hürlimann erstmals in Führung. Wetzikon machte auch in der Folge mehr Druck und nach einem Doppelschlag in der 36. und 37. Minute hiess es zur zweiten Pause 5:2 für Wetzikon, wobei Buchmüller fast ungehindert zuerst den Weinfelder Torhüter anschoss und dann den Abpraller gleich selber verwerten konnte.

Doppelte Unterzahl schadlos überstanden
Anfangs Schlussdrittel erhöhte Wetzikon durch Schäppi dann auf 6:2. Eine darauf folgende doppelte Unterzahlsituation während zwei Minuten überstanden die Weinfelder trotz Dauerdruck hingegen schadlos. Doch kaum waren sie wieder vollzählig, gelang Wetzikon in der 51. Minute einen weiteren Treffer durch Bachmann zum 7:2. Weinfelden war auch weiterhin um Schadensbegrenzung bemüht und als Schläppi sich den Puck an der blauen Linie des gegnerischen Drittels erkämpfen konnte und alleine auf Torhüter Neuenschwander losstürmen konnte, liess er sich diese Chance nicht nehmen und netzte souverän zum 7:3 ein. Dieser Treffer änderte jedoch nichts mehr an der deutlichen Niederlage der Trauben und so war das letzte Zürcher-Tor in der 60. Minute.

Vorentscheidung mit zwei weiteren Toren
Zwei weitere Treffer im Schlussdrittel durch Schäppi und Bachmann brachte die Zürcher definitiv vorentscheidend in Führung und auch wenn die Gäste durch Schläppi in der 56. Minute noch das 7:3 erzielen konnten, änderte dies an der Niederlage nichts mehr und kurz vor Ende der Partie war Hürlimann erneut im Powerplay für das Schlussresultat von 8:3 verantwortlich.

Wetzikon – Weinfelden 8:3 (1:1, 4:1, 3:1)
KEB Wetzikon – 418 Zuschauer – Sr. Maddaloni (Steiner, Iseli)
Tore: 11. Gemperli (Dolana) 0:1, 18. Vesely (Gachmann, Butty) 1:1, 24. Rothen (Gemperli, Spillmann) 1:2, 28. Butty (Bachmann, Hürlimann) 2:2, 29. Hürlimann (Bachmann, Gmür/Ausschluss Rothen) 3:2, 36. Buchmüller (Gmür) 4:2, 37. Hürlimann (Nägeli, Wollgast) 5:2, 43. Schäppi (Gmür, Buchmüller), 6:2, 51. Bachmann (Gmür, Marzan) 7:2, 56. Schläppi (Rothen) 7:3, 60. Hürlimann (Marzan, Butty/Team-Strafe SCW) 8:3
Strafen: 6mal 2 Min. plus 1mal 10 Min. (Bachmann) gegen Wetzikon, 8mal 2 Min. gegen Weinfelden
Weinfelden: Gemperle (Walker); Moser, Müller J., Gemperli, Maraffio, Dolana, Hofer, König, Rothen, Schläppi, Araujo, Figini, Bruni, Mathis R., Müller P., Spillmann – Abwesend: Birrer, Caminada, Mathis D., Nater, Schneider
Wetzikon: Neuenschwander (Scherrer); Marzan, Wollgast, Trippel, Hofer, Kräutli, Wittwer, Vesely, Hürlimann, Hofmann, Gmür, Bachmann, Nägeli, Rüedi, Buchmüller, Butty, Marzan, Pons, Schäppi
Best Player: Hürlimann (Wetzikon), Gemperli (Weinfelden)

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