KEVIN SCHÜEPP: „GEWINNEN WIR GEGEN WALLISELLEN UND ENGIADINA, SIND WIR WIEDER VOLL DABEI“

Der EHC St. Gallen liegt zusammen mit Mitaufsteiger Club da Hockey Engiadina mit sieben Zählern am Tabellenende der 2. Liga Gruppe 2. Dank dem einen Sieg mehr stehen die St. Galler jedoch vor den Bündnern auf dem vorletzten Platz. 

Die Kevin Schüepp-Truppe startete mit drei Niederlagen in die Meisterschaft, holte aber bei der 4:5 Niederlage nach Verlängerung gegen Lenzerheide-Valbella einen 0:4 Rückstand auf und verdiente sich diesen einen Zähler. „Wir haben praktisch das letztjährige Team in die Saison geschickt, mit fünf neuen Akteuren sowie vielen Jungen, die noch nie auf diesem guten Niveau gespielt haben“, so Schüepp. „Der Start war ernüchternd, zu den drei Niederlagen gesellten sich sieben verletzte Spieler, wichtige Stammspieler sind ausgefallen und die Stimmung kippte ein wenig, wie es ist, wenn man nach den vielen Siegen in der Vorsaison plötzlich nur noch verliert“, erklärt er.

„Wir spielten ganz einfach schwach“
Mit Schaub, Hagmann, Niederer und Rüfenacht fehlten wichtige Akteure, doch der Trainer sieht dies nicht als Ausrede: „Wir spielten ganz einfach schwach“. Schüepp sagt nicht um sonst, dass der Charakter jedes einzelnen entscheidend ist, Niederlagen sagen mehr über einzelne Spieler wie Siege. „Trotz vielen, zum teil harten und sehr hohen Niederlagen sind wir als Team immer zusammen gestanden und haben uns in den letzten vier Partien gesteigert, auch wenn dies resultatmässig nicht so aussah“.

Es geht nur als eine verschworene Einheit
„Der Sieg in der Lenzerheide hat, so hoffe ich, meinen Spielern die Augen geöffnet, denn es geht nur als Team, geprägt durch einen grossen Willen, spiele zu gewinnen“, erläutert Schüepp.  „Wenn wir gegen Wallisellen und Engiadina gewinnen, sind wir wieder voll dabei“. Für die St. Galler wäre das Erreichen der Playoffs eine reisen Leistung. Schüepp schätzt die Ehrlichkeit in seinem Team. „Es ist eine gute Truppe, doch wir haben zu wenig gut gespielt und sind deshalb zu Recht vorletzter“. Es fehlt der Mannschaft an Erfahrung, die Stimmung ist, trotz der vielen Niederlagen aber gut. Schüepp: „Wir geben alles bis zum Schluss und wollen die Liga halten“.

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