SAISONSTART FÜR FORTI GOSSAU

Am Mittwoch, 31. August 2016 (20 Uhr, Buechenwald, Gossau), beginnt für den TSV Fortitudo Gossau die neue Handball Nationalliga A Saison mit einem Heimspiel gegen Wacker Thun.

(Markus Schildknecht) Für die Akteure des TSV Fortitudo Gossau liegt eine harte Vorbereitung mit vielen Testspielen hinter sich. In dieser galt es vor allem im Bereich Kraft und Kondition zu arbeiten, die Abläufe wieder zu finden sowie drei neue Spieler einzubinden.  Ab der kommenden Spielzeit treten auch die neuen Regeln des IHF in Kraft, welche auf das Spiel wesentlichen Einfluss nehmen können. Gabriel Würth: „Man hat dies auch an den Olympischen Spielen gesehen. Natürlich mussten wir uns auch damit beschäftigen und sind gespannt, wie sich das entwickelt“.

Drei neue Spieler im Team
Mit Raphael Eberle, Samuel Weingartner und Philipp Jochum stehen Trainer Rolf Erdin drei neue Akteure zur Verfügung. Eberle hat schon in diversen Teams gespielt, so zum Beispiel beim TSV St. Otmar. Der Linksaussen kam als Ersatz für Andi Wild, welcher neu als Co-Trainer fungieren wird. Er hat sich bereits sehr gut in die Mannschaft integriert und bildet zusammen mit Simon Züger ein junges, aber sehr talentiertes Duo am linken Flügel.

Ein U-20 Nationalspieler für Fortitudo
Der 19 jährige Samuel Weingart kommt von Kriens-Luzern ins Fürstenland und hat schon einige Erfahrungen im NLA Team der Zentralschweizer sammeln können. Als U20 Nationalspieler spielte er die letzte Saison jedoch hauptsächlich bei der SG Pilatus in der Nationalliga B. Bis Anfang August war Weingartner noch an der EM in Dänemark engagiert und ist noch nicht sehr lange bei den Gossauern. Aber sein Können liess er schon aufblitzen und ist bereits voll aufgenommen worden.

Torhüter aus der österreichischen Bundesliga
Philipp Jochum fand den Weg vom österreichischen Vorarlberg  in die Ostschweiz. Beim ALPLA HC Hard stand er als zweiter Torhüter im Einsatz. Mit Simon Kindle bildet Jochum nun ein starkes Torhüter-Duo, was im Handball sehr wichtig ist. Denn bereits im Eröffnungsspiel wartet mit Wacker Thun ein ganz harter Brocken. Die Berner Oberländer mussten sich in der vergangenen Saison erst im Finale den übermächtigen Kadetten aus Schaffhausen beugen. Die Thuner stellten in der Vergangenheit stets eine starke Mannschaft, sind sehr eingespielt und haben eine starke Deckung. Mit Lukas Von Deschwanden steht zudem der Topscorer der vergangenen Saison im Team. Auch Lenny Rubin sollte man im Auge behalten, der Sohn von Trainer Martin Rubin stellte in der letzten Saison bereits sein Können unter Beweis und wurde im Juli an der U20 EM in Dänemark Topscorer des Turniers.

Neue Regeln
1. Torwart als Feldspieler

Der Torwart kann als siebter Feldspieler (ohne Torhüter-Kennzeichnung) eingesetzt werden.

2. Verletzter Spieler
Ein verletzter Spieler muss das Spielfeld verlassen, nachdem er auf dem Spielfeld medizinisch behandelt wurde, und darf es erst wieder betreten, wenn seine Mannschaft drei Angriffe abgeschlossen hat. (Ausnahmen: Der Spieler verletzt sich bei einer gegnerischen Aktion, die progressiv bestraft wird, oder der Torhüter wird von einem Wurf am Kopf getroffen).

3. Passives Spiel
Nach der Anzeige des Vorwarnzeichens hat die vorgewarnte Mannschaft insgesamt sechs Pässe zur Verfügung, um auf das Tor zu werfen.

4. Letzte Minute
Der Wortlaut «letzte Spielminute» in den Regeln 8:5, 8:6, 8:10c und 8:10d wird durch die «letzten 30 Sekunden des Spiels» ersetzt.

5. Blaue Karte
Die Schiedsrichter haben zusätzlich zur Gelben und Roten auch eine Blaue Karte zur Verfügung, um bei einer Disqualifikation eines Spielers für mehr Klarheit zu sorgen. Wenn die Schiedsrichter die Blaue Karte zeigen, wird ein schriftlicher Bericht in den Spielbericht aufgenommen und die Disziplinarkommission ist für weitere Massnahmen verantwortlich.

Top