SC BRÜHL SPIELT GEGEN DEN FC BREITENRAIN

Am Samstag, 1. Oktober 2016 (16.30 Uhr, Paul-Grüninger-Stadion) empfängt der SC Brühl in der Promotion League den Berner Quartierverein FC Breitenrain zum Direktduell.

(SC Brühl/Bild: Kurt Frischknecht) Das Berner Pendant zu den Kronen verfügt seit Jahren über eine erfahrene, stark besetzte Mannschaft, die an einem guten Tag sämtliche Teams der dritthöchsten Spielklasse vor Probleme stellen kann. Der Stadt-Berner Quartierverein hat sich in den letzten Jahren an der Spitze im leistungsorientierten Amateur-Fussball festgesetzt, hat mit bescheidenen Mitteln immer wieder erstaunliche Spielzeiten hingelegt. Auch bis anhin behaupten sie sich hartnäckig im Mittelfeld der Tabelle. Mit ihrer routinierten Defensive und den brandgefährlichen Angreifern Gigic, Da Silva und Franjic sind sie jederzeit in der Lage, ihre Gegner mehr als bloss in Verlegenheit zu bringen.

Hervorragend organisiert
Oder wie es Brühl-Cheftrainer Uwe Wegmann auf den Punkt bringt: «Breitenrain steht defensiv immer sehr gut, zeigt sich ausnahmslos hervorragend organisiert. Mit ihren schnellen und gefährlichen Angreifern sind sie immer für Tore gut. Für uns ist klar, dass wir den Rhythmus beibehalten und die Fehler, die wir zuletzt immer mal wieder gemacht haben, abstellen müssen. Nur so haben wir realistische Chancen auf einen Vollerfolg – aber klar, dass wir vor eigenem Publikum den Heimsieg anstreben.»

Eigenfehler vermeiden, mutig und entschlossen den Torerfolg suchen
Verzichten müssen die St. Galler noch immer auf die verletzten Nguyen, Bushati und Giger, während Innenverteidiger Jakupovic nach seiner Spielsperre wieder ins Team zurückkehrt. Die Balance in der Defensive zu finden dürfte für die Punkteverteilung am Samstag mitentscheidend sein. Zuletzt haben die St. Galler zu viele Gegentreffer zugelassen, auch deutlich zu einfache. Eine deutliche Steigerung in der Verteidigungsarbeit, läuferisch und im Spiel gegen den Ball, ist daher bei den Brühlern gefordert. Nach den beiden (vermeidbaren) Niederlagen mit insgesamt 6 Gegentoren zuletzt, sind die St. Galler am Samstag unter Zugzwang, um den Anschluss ans vordere Mittelfeld wieder herzustellen.

Kronen sind gefordert
Zweimal haben die Brühler ihre Chance, den Kontakt zur Tabellenspitze herstellen zu können, nicht nützen können. Gefordert sind die Kronen auf jeden Fall, um ihre zuletzt höhere Fehlerquote wieder massiv zu senken, die defensive Sorgfalt wieder deutlich zu erhöhen. Wenn dann gleichzeitig die eigenen Chancen verwertet werden, wird das treue Publikum mit temporeichem Fussball verwöhnt – auch an Punkte ist dann wieder zu denken.

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