SION NACHWUCHS GASTIERT BEIM SC BRÜHL

Wenn der SC Brühl am Samstag, 29. Oktober, 2016 (16.30 Uhr, Paul-Grüninger-Stadion) auf die U21-Nachwuchsprofis vom FC Sion trifft, begegnet er nicht nur den stärksten Walliser Talenten auf Augenhöhe, sondern vielmehr auch einem der aktuell formstärksten Teams der Promotion League.

(SC Brühl/Kurt Frischknecht) Top ausgebildet und unheimlich spielstark sind sie alle, die U21-Nachwuchsteams in der dritthöchsten Spielklasse. In dieser Spielzeit sind die Walliser zudem wieder dort platziert wo sie jahrelang gewesen sind – gleich hinter der Tabellenspitze. Die Sittener verfügen wahrlich über eine bekannte, hervorragende Talentschmiede und bilden immer wieder vielversprechende Talente aus. In diesen Tagen sind die seit drei Spieltagen ohne Punktverlust agierenden Walliser in der Ostschweiz zu Gast – wahrlich eine grosse Herausforderung für die Brühler nach dem kräftezehrenden Cup-Duell in Kriens vom Mittwoch, das in einem packenden Vergleich über 120 Minuten gegangen ist.

Gefordert bis zuletzt
Gefordert haben die St. Galler den Tabellenführer der Promotion League auf dessen Platz bis zuletzt – trotzdem hat es nicht ganz zur Überraschung gereicht und die Kronen haben den Platz mit hängenden Köpfen verlassen. Doch es geht Schlag auf Schlag, die St. Galler benötigen die mentale Frische für ihre nächste Aufgabe. Gefordert werden sie von einem spielstarken Gegner, der vier seiner letzten fünf Partien gewonnen hat. Enorm formstark zeigen sich die Walliser aktuell, sind nach dem mentalen Tiefschlag von Kriens alles andere als ein Aufbaugegner. Die Brühler werden einmal mehr an ihre Leistungsgrenze gehen müssen, um bestehen und punkten zu können. Die Erholungszeit ist kurz – trotzdem ist es gegen die Nachwuchsprofis entscheidend, mit Cleverness, taktischem Geschick und Zweikampfstärke ans Werk zu gehen. Nur so sind Punkte möglich – das dritte Spiel innert weniger Tage wird daher auch eine Willensleistung für die St. Galler, noch einmal die Kraftreserven anzuzapfen und den nächsten Heimsieg anzustreben.

Anpassungen in der Startelf
Ob es in der Startelf aufgrund der hohen Belastung zu kleinen Anpassungen kommen wird, wird sich weisen. Verzichten müssen die Brühler noch immer auf die verletzten Bushati und Giger. Spannend wird der Vergleich mit den Walliser Talenten ohne Frage – nicht zuletzt auch deshalb, weil die Brühler die letzten Direktduelle jeweils für sich entschieden haben. Klar, dass die St. Galler diese Serie mit einem Heimsieg um eine weitere Einheit verlängern wollen. Ob es ihnen in dieser kräftezehrenden Woche gelingen wird, wird sich weisen

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