WEINFELDEN SPIELT GEGEN DEN EC WIL

Das Direktduell (Freitag, 28. Oktober, 2016, 20 Uhr, Güttingersreuti, Weinfelden) gegen den Tabellennachbarn aus Wil darf sicher als Schlüsselspiel in der unteren Tabellenhälfte der 1. Liga Ost bezeichnet werden. Der Sieger kann den Anschluss an die Playoff-Plätze wahren, für den Verlierer wird die Luft jedoch immer dünner.

(SC Weinfelden) Dem EC Wil ist der Meisterschaftsstart in die neue Saison deutlich misslungen. Aus diesem Grund hat die Vereinsleitung Mitte Oktober nach sieben Runden und null Punkten mit einem Trainerwechsel reagiert. Head Coach Emanuel Karrer wurde durch den langjährigen ehemaligen Frauenfeld-Trainer Ralph Ott ersetzt, und der Wechsel verfehlte seine Wirkung nicht. In den folgenden zwei Spielen konnten die ersten fünf Punkte geholt werden, und die Bären haben nun Blut geleckt. Für Weinfelden sind dies nicht die besten Voraussetzungen, fehlt ihnen doch ein solches Erfolgserlebnis in der jüngsten Vergangenheit. Umso wichtiger wäre für die Trauben nun ein Sieg im Kellerduell gegen den mit einem Punkt weniger als Weinfelden auf Rang zehn liegenden EC Wil.

Grosse Herausforderung
Diese Aufgabe stellt Weinfeldens Trainer Christian Modes jedoch vor eine grosse Herausforderung, kann er bei seinem eh schon knappen Kader krankheits- oder verletzungsbedingt nach wie vor nicht auf alle Spieler zurückgreifen. So fehlen vermutlich weiterhin Patrick Rothen, Daniel Mathis, Jannick Birrer sowie neu Ramon Schneider. All den widrigen Umständen zum Trotz ist es fast schon bemerkenswert, wie gut der Zusammenhalt im Team ist. Jeder ist bereit, bis zum Ende alles zu geben, und die Mannschaft als Ganzes gibt sogar bei einem deutlichen Rückstand nie auf. In den letzten Spielen wurde oft auf Augenhöhe, jedoch sehr unglücklich gekämpft und am Ende blieben keine Punkte, was sicher nicht befriedigend ist. Schon deshalb wäre ein Erfolg gegen den EC Wil Balsam auf die Seele der Trauben. Dass dafür eine Topleistung von jedem Einzelnen gefordert ist, ist klar, insbesondere braucht es eine solide Defensive sowie für einmal etwas mehr Glück im Abschluss.

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