WEINFELDEN SPIELT GEGEN DEN EHC AROSA

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison empfängt Weinfelden am Samstag, 7. Januar 2017, um 17.30 Uhr den Bündner Traditionsclub EHC Arosa in der Güttingersreuti und hofft trotz Aussenseiterrolle auf weitere Punkte.

(SC Weinfelden) Gegen die momentan sechstplatzierten Bündner mussten die Trauben Mitte Oktober, nachdem sie bis Spielmitte noch gut mitgehalten hatten und nur mit einem Tor Differenz zurücklagen, am Ende eine 1:4-Niederlage hinnehmen. Das Rückspiel in Arosa war dann eine etwas deutlichere Angelegenheit, und Weinfelden wurde Ende November gleich mit einer 7:2-Niederlage nach Hause geschickt. Arosa dominierte die Partie damals von Beginn an und lag bei Spielmitte bereits 6:0 in Front.

Konstante Saison
Arosa spielte bisher eine konstante Saison. Gemäss eigenen Angaben konnten jedoch die sportlichen Ziele noch nicht ganz erreicht werden. Nach zwei Dritteln der Qualifikation lagen die Bündner mit 37 Punkten auf Rang fünf. Die dritte Runde wurde mit einem Sieg über die Pikes und einer Niederlage gegen Bülach gestartet. Mit Seewen spüren die Bündner zudem einen hartnäckigen Verfolger im Nacken und Wetzikon ist nach der letzten Runde gar an Arosa vorbeigezogen. Der sechste Rang würde für einen Aufstieg im Moment jedoch reichen, da die dritt- und fünftplatzierten Frauenfeld und Wetzikon den Verzicht für die SRL erklärt haben.

Theoretische Chance
Weinfelden hat zwar auch sieben Runden vor Ende der Qualifikation noch eine theoretische Chance auf die Playoff-Qualifikation. Doch auch wenn die Trauben den Grossteil ihrer noch verbleibenden Partien gewinnen würden, so ist nicht anzunehmen, dass die direkt vor ihnen platzierten Pikes die noch ausstehenden Spiele mehrheitlich verlieren werden. Die letzten Partien der Weinfelder haben jedoch gezeigt, dass das Team von Christian Modes über weite Strecken durchaus mit den “Grossen“ mithalten kann und so könnte es dann auch sein, dass der SC Weinfelden den einen oder anderen Gegner über dem Strich noch etwas ärgern wird. Aber auch wenn die Gastgeber im Gegensatz zu Arosa ohne Druck aufspielen können, ist die Favoritenrolle ganz klar dem EHC Arosa zuzuschreiben.

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