AM SONNTAG IST DERBY-ZEIT

Der TSV Fortitudo Gossau spielt am Sonntag, 11. September 2016, um 17 Uhr in der Sporthalle Kreuzbleiche gegen den TSV St. Otmar St. Gallen. Dass die Fürstenländer die Handballmacht aus der Kantonshauptstadt durchaus ärgern können, haben sie in der vergangenen Spielzeit bereits unter Beweis gestellt.

(Markus Schildknecht) Der TSV St. Otmar mussten am vergangenen Mittwoch eine herbe Enttäuschung einstecken, wurde er doch vor eigenem Anhang vom schwächer eingestuften RTV Basel mit 27:30 besiegt. Dabei zeigte das Team von Trainer Predrag Borkovic in der zweiten Hälfte eine dürftige Leistung, die Abschlüsse waren nicht zwingend und in der Verteidigung stimmte die Abstimmung auch nicht. Die Basler vermochten diese Schwächen konsequent auszunutzen. Beim Stande von 19:19 hatte St. Otmar eine elfminütige Torimpotenz und musste gleich auch noch sechs Gegentore hinnehmen.

Gelingt Forti erneut ein Coup?
Obwohl der „grosse Bruder“ in den vergangenen zwei Jahren stets erfolgsverwöhnt war und je einmal im Playoff sowie im Cupfinalfinal stand, darf sich der Underdog aus Gossau durchaus Chancen ausrechnen. Dass die Rolf Erdin-Truppe absolut in der Lage ist, das finanzkräftige St. Galler-Team zu schlagen, haben sie im zweiten Meisterschaftsspiel der letzten Saison mit einem 23:21 Erfolg gezeigt. Im Rückspiel revanchierte sich aber der Favorit mit einem klaren 27:18 Sieg. Fortitudos Yannick Harder zum Derby: „Wenn wir aggressiv decken und St. Otmar die Freude am Spiel nehmen, dann haben wir eine gute Chance zu gewinnen. Und im Vergleich zu den letzten zwei Partien müssen wir die Fehlerquote tief halten“.

Top