Steffi Eugster und ihre Kolleginnen kommen momentan auf keinen grünen Zweig. (Bild: Beata Antal)
LC BRÜHL VERLIERT ERNEUT
Seit nunmehr 5 Partien hat der LC Brühl nicht mehr gewonnen und befindet sich nach der abgeschlossenen Vorrunde nur auf Position 5 der Rangliste. «Wir sind in einer schwierigen Situation und stehen unter Druck. Es mangelt unserem Team an Selbstvertrauen und am Glauben an die eigenen Leistungsmöglichkeiten», stellte Manuela Brütsch fest. Die 40jährige Torhüterin hatte dank ihren guten Abwehrleistungen dafür sorgen können, dass ihr Team nie mit mehr als 4 Treffern in Rückstand geriet und am Ende gar noch hätte einen Punkt gewinnen können. Dieser wäre trotz der Tatsache möglich gewesen, dass das Heimteam nur ein einziges Mal beim 11:11 unmittelbar nach der Pause den Gleichstand geschafft hatte. Ansonsten führten die Gäste immer. Dies nicht unbedingt wegen der eigenen Fähigkeiten, sondern vor allem wegen der Unzulänglichkeiten ihres Gegners. So verwerteten die St.Gallerinnen 4 Penaltys nicht, hatten 10 Fehler zu verzeichnen und eine Wurfausbeute von nur 54 %. Dies alles sind Faktoren, die die Verunsicherung des Teams von Trainer Raphael Kramer manifestieren. "Wir müssen gemeinsam aus dem Tief finden und uns gegenseitig mit positiven Aspekten aufbauen", fordert Brütsch, die auch weiss, dass ihrem Team verletzungsbedingt immer noch vier wichtige Spielerinnen fehlen.
LC Brühl – HV Herzogenbuchsee 26:27 (10:11)
Kreuzbleiche – 250 Zuschauer – Sr.: Spengler/Woschitz.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 2-mal 2 Minuten gegen Herzogenbuchsee.
LC Brühl: Brütsch 11 Paraden)/Schlachter (nicht eingesetzt)/Dokovic (2 P.); Kernatsch (4), Baljak (6/2), Simova (1), Ackermann (2), Lauper (2), Tomasini, Schnider (2), Mosimann (2/1), Lüscher, Eugster (6), Arpagaus (1).
HV Herzogenbuchsee: Käser (12 Paraden/1 Tor)/Lüthi (1 P.)); Gränicher, Strub (1), Pfäffli, Hofer (1), Roth (3), Widmer (5), Zimmerli (8), Fluri (5), Rieder (1), Schmied (2/1), Frutiger,
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 4:0. LC Brühl ohne die verletzten Altherr, Wolff, Coker und Hess.