Die Brühlerinnen waren zu unpräzis im Abschluss. (Bild: LC Brühl)
LC BRÜHL MIT HEIMNIEDERLAGE
Trotz der Unzulänglichkeiten waren die Zürcherinnen kein übermächtiger und unbezwingbarer Gegner. Insbesondere in der 1. Halbzeit war der Spielverlauf ein ausgeglichener, denn kein Team konnte sich je einmal einer Führung von mehr als zwei Toren erfreuen. Die 32 Tore der ersten 30 Spielminuten zum 15:17-Halbzeitergebnis zeigten auch auf, dass beide Teams defensive Schwächen und keine guten Torhüterinnenleistungen hatten. Nach der Pause konnte GC Amicitia seinen Vorsprung erstmals auf 4 Tore (16:20) ausbauen und damit die Grundlage zum Sieg legen. Im kollektiven Defensivverhalten agierten beide Teams verbessert. Den Unterschied machten am Ende die Leistungen der Torhüterinnen aus. Waren die Interventionen beim Heimteam weiterhin eher unglücklich, so steigerte sich die neu ins Nationalteam aufgebotene Sereina Kuratli zu einer akzeptablen Leistung. Dabei profitierte sie auch davon, dass die Offensivqualitäten der Gastgeberinnen insbesondere aus dem Rückraum beschränkt und begrenzt waren. Schon am Samstag hat der LC Brühl mit seinem jungen Team und trotz einer weiterhin langen Verletztenliste im Heimspiel (17.30 Uhr) gegen den Zweitletzten der Rangliste, den HV Herzogenbuchsee, die Möglichkeit, wieder einmal zu einem Erfolgserlebnis zu finden.
LC Brühl – GC Amicitia 23:27 (15:17)
Kreuzbleiche – 200 Zuschauer – Sr.: Hardegger/Hardegger.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 1-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia.
LC Brühl: Brütsch (6 P.)/Schlachter (0 P.)/Dokovic (2 P.); Kernatsch (3), Baljak (4/3), Simova (3), Ackermann (2), Lauper (2), Tomasini (3), Schnider (1), Mosimann (4), Lüscher, Eugster, Arpagaus (1).
Spono Eagles: Fischbacher (1 Parade)/ Kuratli (9 P.); Wick (3), Bopp (1), Aellen (5), Baumann (3), Erni (6), Winterberg (5), Schmid, D Ambrosio (2), Schläpfer (2).
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:0. LC Brühl ohne die verletzten Altherr, Wolff, Coker und Hess.