Der Abend begann unglücklich für die Thurgauer: Ein scharfer Pass vor das eigene Tor wurde von einem HCT-Spieler unglücklich abgelenkt und landete im Netz. Da es im Eishockey kein Eigentor gibt, wurde der Treffer dem ehemaligen Thurgauer Toms Andersons gutgeschrieben. In der 19. Spielminute legten die Neuenburger nach: Anthony Huguenin verwertete eine sehenswerte Vorarbeit von Joel Scheidegger und Noah Böhler zum 2:0.
Doch der HCT steckte nicht auf. Zehn Minuten vor Schluss brachte Mikael Slehofer mit dem Anschlusstreffer neue Hoffnung ins Spiel – und die Partie kippte. Der Treffer wirkte wie ein Weckruf: Nur 62 Sekunden später stellte Fabio Murer nach Zuspiel von Kevin Lindemann den vielumjubelten Ausgleich her. Die Hausherren protestierten vehement, da sie im Vorfeld ein Foulspiel der Thurgauer gesehen haben wollten, doch der Treffer zählte.
In der Overtime dauerte es dann nicht lange, bis die Entscheidung fiel. Nach 74 Sekunden wurde Matthews Boucher mustergültig freigespielt und hämmerte den Puck zum Game-Winner in die Maschen. Trotz der bitteren Niederlage bewies der HC Thurgau mit seiner Aufholjagd Charakter und nahm zumindest einen Punkt aus dem Neuenburger Jura mit.
HC La Chaux-de-Fonds - HC Thurgau 3:2 (2:0, 0:0, 0:2, 1:0)
Dienstag, 6. Januar 2026, 19:45 Uhr / Patinoire des Mélèzes, La Chaux-de-Fonds
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