Samet Cicek, du hast die letzten beiden Ausgaben des Allianz Regiomasters gewonnen. Muss man einfach dich im Team haben, wenn man das Turnier gewinnen möchte?
Ich glaube, ich bin einfach ein Typ, der immer gewinnen will, egal in welchem Spiel. Ich ziehe meine Mitspieler mit und probiere immer das Maximum rauszuholen und gehe davon aus, dass meine Mitspieler das Gleiche über mich sagen würden.
Im letzten Jahr konnte der SC Brühl, als Rekordsieger des Turniers, das Allianz Regiomasters seit längerer Zeit wieder einmal gewinnen. Was war euer Erfolgsrezept?
Dass der SC Brühl Rekordsieger ist, habe ich nicht mal gewusst (lacht). Ich mag mich jedoch noch erinnern, dass wir motiviert für das Trainingslager waren und uns dachten, dass wir uns mit dem Turnierpreis einen schönen Abend machen könnten. Dies hat uns wohl besonders motiviert!
Für einen Promotion-League-Spieler wie dich gibt es während einer Saison wenig bis gar keine Berührungspunkte mit dem Hallenfussball, weil ihr das ganze Jahr über draussen trainiert. Welche Bedeutung hat insofern ein solches Hallenturnier für dich?
Ich freue mich immer extrem, weil man sich beim Hallenfussball einfach wie in jungen Jahren fühlt. Es macht viel Spass, man hat öfter als auf dem Rasen den Ball. Dazu kommen auch immer wieder alte Erinnerungen hervor, wie man zu früheren Zeiten in der Halle gespielt hat oder mal einen Trick gemacht hat und das Publikum laut wurde. Das Turnier macht uns auch deshalb Spass, weil man viele der Teams und Spieler kennt. Bei mir und meinem Bruder sind dies z.B. der FC Arbon, wo wir Beide mit dem Fussball begonnen haben. Dazu trifft man an diesem Turnier Freunde, die man lange nicht gesehen hat.
Ihr seid, von der Ligazugehörigkeit betrachtet und aufgrund eures letztjährigen Titels, der Topfavorit für die diesjährige Ausgabe. Wie geht ihr diese Aufgabe an?
Ich denke, wir sollten das Turnier, wie im letzten Jahr, in erster Linie einfach geniessen. Zudem sind auch wir jungen Spieler bei diesem Turnier sehr motiviert und bereit, etwas zu erreichen.
Du hast deinen Bruder Tunahan angesprochen, der seit letztem Sommer ebenfalls beim SC Brühl spielt. Ihr könntet möglicherweise zusammen in der Kreuzbleiche-Halle auflaufen. Habt ihr schon einmal zusammen in der Halle gespielt?
Als Kind war es für mich auch in der Halle schwierig, ihm den Ball wegzunehmen, in seinem jetzigen Alter ist das nun natürlich einfacher für mich (lacht). Wir verstehen uns auf dem Platz sehr gut und wissen gegenseitig, was zu tun ist, wenn der Andere den Ball hat. Ich hoffe natürlich, dass er spielen kann. Und wenn nicht, wäre es halb so schlimm und ich würde mich dann freuen, wenn er als Zuschauer dabei wäre.