BRÜHL TRIFFT AUF DEN AUFSTEIGER

Wenn der SC Brühl am Samstag, 19. November, 2016 (16.30 Uhr, Paul-Grüninger-Stadion) den Aufsteiger FC United Zürich empfängt, begegnet er einem ambitionierten Aufsteiger, der aktuell deutlich unter Wert und auch unter seinen eigenen Ansprüchen klassiert ist.

(SC Brühl) Vor ihrer ersten Spielzeit in der Promotion League haben sich die Zürcher mit zahlreichen Akteuren mit Erfahrung aus höheren Ligen verstärkt und stecken kurz vor der Winterpause mitten im Abstiegskampf. Unruhig sind die Wochen, die der mit hohen Erwartungen in die neue Saison gestartete Zürcher Aufsteiger hinter sich hat. Die Stadtzürcher kämpfen gegen den Abstieg, haben auch bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Auch wenn sie die wichtigen Heimspiele mit den Direktduellen gegen Bavois und Tuggen zuletzt für sich entschieden haben, haben sie sich kaum von den hintersten Rängen distanzieren können.

Zürcher unter Druck
Klar, dass die Zürcher damit am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion unter Druck stehen, um dringend benötigte Zähler einfahren zu können. Auffallend ist insbesondere, dass der Aufsteiger enorme Mühe bekundet, ihre Chancen in Treffer umzumünzen. Trotz stark besetzter Offensive haben sie am wenigsten Tore der dritthöchsten Spielklasse erzielt. In St. Gallen werden sie erst recht alles daran setzen, um die Herbstrunde mit einem Vollerfolg abzuschliessen.

Für die Brühler wird damit auch die letzte Aufgabe vor heimischem Publikum zu einer heiklen Mission. Brühl-Cheftrainer Wegmann weiss, dass «United Zürich meinem Team alles abverlangen wird. Mit Weller, Barreiro, Colocci, Cabanas, Paiva und weiteren Akteuren bringen sie unheimlich viel Erfahrung mit, zudem benötigen sie dringend Punkte um den Anschluss zu wahren. Aber wir wollen trotz Absenzen dagegenhalten und dem Heimpublikum noch einmal ein gutes Spiel zeigen. Ja, wir wollen hier noch einmal alles geben und den Vollerfolg anstreben…». Verzichten müssen die St. Galler auf die verletzten Bushati, Giger, Franin und Huber, zudem sind Jakupovic, Átila und Senn gesperrt.

Alternativen zur Verfügung
Wie der Brühler Cheftrainer die Ausfälle kompensiert, will er noch nicht verraten – im Kader verfügt er über Alternativen, zudem sollen sich die Akteure auch mit ihren Trainingsleistungen unter der Woche für einen Einsatz in der Startelf aufdrängen. Die Brühler Erinnerungen an den samstäglichen Gegner sind jedenfalls schon mal positiv, haben sie doch im Hinspiel ihren ersten Auswärtssieg eingefahren – seither ist in fremden Gefilden bloss noch der Erfolg vom letzten Wochenende gegen YF Juventus dazugekommen. Wenn das kein gutes Omen ist….

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