DAS „DUTZEND“ WIRD BEREITS GEPLANT

Mit einem gemeinsamen Schlussabend im Kreise der Leiter/innen, dem OK, Mitgliedern aus dem Vorstand der IG Wiler Sportvereine, Stadträtin Jutta Röösli und Sponsoren durfte man am vergangenen Freitagabend einmal mehr eine erfolgreiche Schlussbilanz für die 11. Wiler Jugend-Games 2016 ziehen.

(Hermann Rüegg) Begleitet von den rassigen Einlagen der Rock’n’Roller „Flying Penguins“ aus dem Toggenburg, einem feien Nachtessen und geselligem Sport-Talk durfte man auf eine weiter Erfolgsgeschichte nach der 11. Ausgabe der Jugend-Games zurückblicken. OK-Präsident Michael Stöckli, der erstmals das OK präsidierte, war dann zurecht voll des Lobes, vor allem für den ehrenamtlichen Einsatz der vielen Leiter/innen aus den über 30 Vereinen, welche die Jugend-Games sportlich gestalteten und in 60 Angeboten die Schüler/innen begeisterten. Wir sprachen kurz mit Phat Do (Fachstelle Sport und Infrastruktur, Stadt Wil), Annina Pfister (Lernende, 2. Lehrjahr, Stadt Wil) und Michael Stöckli.

Annina Pfister, sind die aufwändigen Arbeiten für die Jugend-Games eine Pflichtaufgabe für Lernende bei der Fachstelle Sport und Infrastruktur?
Nein, gar nicht, im Gegenteil. Es ist ein tolles Projekt mit allen Facetten und vor allem sehr spannend und abwechslungsreich. Man hat mit verschiedenen Menschen zu tun und ist gefordert logistische wie zwischenmenschliche Probleme zu lösen.

Probleme welcher Art?
Es waren wohl eher Herausforderungen und Aufgaben, wenn man am Telefon Missverständnisse klären, Wünsche erfüllen oder Sonderwünschen nicht immer nachkommen konnte. Der Tonfall war aber zu 99% immer sehr angenehm und aus dem einen Prozent konnte ich viel Zwischenmenschliches lernen. Der allergrösste Teil der Rückmeldungen ist aber positiv und wir erhielten auch mehrere Mails, welche das Angebot lobten und den Leiter/innen Komplimente machten.

Phat Do und Annina Pister, gibt es auch Anekdoten?
Aber sicher! So stellte ein Vater fest, dass sein Junge künftig doch eher Fussball spielen sollte, denn Eishockey wäre für ihn als Vater zu aufwändig. Eine Mutter brachte Eishockey und Unihockey durcheinander, beides wird ja mit einem Stock gespielt, aber eben nicht beides auf dem Eis und da war sie mit ihrem Sprössling auf der Eisbahn Bergholz am falschen Ort für den Unihockeykurs. Einige Eltern der Kinder fanden den Kursort nicht sofort und mussten sich plötzlich mit der Geographie der Stadt Wil befassen.

Phat Do, sie waren zum ersten Mal bei den Wiler Jugend-Games mit dabei. Was ist ihre Erfahrung?
Ich kannte diesen Anlass zuvor nicht, finde ihn aber eine ganz tolle Sache, bei welcher sich die Stadt gerne beteiligt. Wo sonst kann man während einer Woche in 30 verschiedenen Sportarten schnuppern und sich sportlich bewegen? Überwältigt war ich von den intensiven und aufwändigen Vorarbeiten auf dem Sportsekretariat. Dank den guten Vorarbeiten der Vorgänger und der Unterstützung aus dem OK war es eine sehr schöne, wen auch intensive Zeit. Die Jugend-Games gehören ja inzwischen zum festen Bestandteil im Wiler Sportleben und als Projekt für die Lernenden. Was mich sehr positiv überraschte war die Freude und der Einsatz der Schüler/innen in den Kursen, denn alle wollten profitieren und machten mit viel Eifer mit.

Michael Stöckli (OK-Präsident), gibt es bereits erste Erkenntnisse der 11. Wiler Jugend-Games?
Ich war sehr positiv angetan von der Freude von Leiter/innen und der teilnehmenden Schüler/innen. Ich traf fast nur strahlende Augen an. Zum Glück hatten wir, ausgenommen von kleineren Blessuren keine Unfälle zu verzeichnen, was im Sport immer möglich ist. Es bestätigte sich auch, dass sich Knaben und Mädchen gleichermassen für die Angebote interessieren. Etwa dreiviertel der 330 Teilnehmenden, welche meistens mehrere Kurse belegten, kam aus Wil und ein Viertel aus den umliegenden Gemeinden. Überraschend war, dass sich 98% über die neue Online Plattform anmeldeten. Das heisst, dass das auch künftig der Fall sein wird und wir diese Plattform noch optimieren möchten.

Es gibt also die 12. Wiler Jugend-Games?
Selbstverständlich und wieder in der dritten Herbstferienwoche 2018. Die Erfolgsgeschichte soll ja weitergehen. Mit gezielter Werbung in einzelnen Schulhäusern möchten wir wieder alle Kinder erreichen, auch jene, welche die Ausschreibung, beigelegt im Schulblatt, gar nicht wahrnehmen, sei dies aus sprachlichen oder anderen Gründen.

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