DER SC BRÜHL SPIELT IN KRIENS

Wenn der SC Brühl am Samstag, 8. Oktober, 2016 (17.30 Uhr, Stadion Kleinfeld) auswärts auf den SC Kriens trifft, begegnet er einem der Topteams der dritthöchsten Spielklasse. Die Innerschweizer zeigen sich auch in dieser Spielzeit traditionell stark und zählen fraglos zu den ernsthaftesten Aufstiegsanwärtern in die Challenge League.

(SC Brühl/Bild: Kurt Frischknecht) Schwergetan haben sich die St. Galler zuletzt ausnahmslos gegen die Krienser, haben die Direktduelle allesamt verloren. Der samstägliche Gegner der Brühler ist eine Herausforderung in vielerlei Hinsicht: einerseits ist es für die St. Galler eine Art Reifeprüfung, wo sie zeigen können, dass sie sich auch auswärts gegen ein physisch starkes, kompaktes Spitzenteam der Liga bestehen können – andererseits ist es die Hauptprobe für das Achtelfinale im Schweizer Cup, das nur wenig später an gleicher Stätte ausgetragen wird.

Nicht überraschend an der Spitze
Brühl-Cheftrainer Uwe Wegmann weiss um die Stärke des nächsten Widersachers: «Kriens zeigt sich auch in dieser Spielzeit wieder sehr stark und liegt nicht überraschend an der Spitze. Sie treten defensiv sehr kompakt auf, verfügen mit erst 8 Gegentreffern über die zweitstärkste Abwehr der Liga. Nach vorne sind sie mit Siegrist, Thali, Weber, Sulejmani äusserst vielseitig und sehr torgefährlich. Wir werden daher äusserst konzentriert und mit sehr hoher Präsenz agieren müssen, um bestehen zu können. Aber wir haben auch auswärts gute Spiele gezeigt und brauchen uns selbst mit der Aussenseiterrolle nicht zu verstecken. Auch wir haben ein gutes Team, verfügen über Qualität und Selbstvertrauen. Klar sind wir letztlich Aussenseiter, aber wir wollen ein starker Aussenseiter sein», freut er sich auf den Vergleich in der Innerschweiz. Verzichten müssen die Brühler auf die verletzten Bushati, Nguyen und Giger sowie auf den gesperrten Celebi.

Anschluss ans Spitzenquartett
Mit dem harterkämpften Heimsieg zuletzt gegen Breitenrain haben die Brühler den Anschluss ans Spitzen-Quartett noch nicht wieder hergestellt. Der Weg dorthin ist lang und überaus beschwerlich, aber die St. Galler sind durchaus hungrig und spielen einen gepflegten Fussball, der sie auch auswärts punkten lässt. Basis bildet dabei eine gut organisierte Defensive, die solidarisch die Räume eng macht und den Gegner an der Entfaltung hindert, schnell nach vorne umschaltet und die Chancen zu nutzen versucht. So müssen die St. Galler versuchen, die eigene Fehlerquote tief zu halten und selber entschlossen die Räume nutzen für schnelle Gegenstösse. Letztlich liegt es an ihnen selbst, mit einem beherzten Auftritt die zuletzt wenig erfolgreichen Gastspiele in Kriens vergessen zu machen – ob es ihnen auch im Hinblick aufs Cup-Achtelfinale gelingt, die Innerschweizer mehr als bloss zu ärgern, wird sich am Samstag weisen….

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