Am Samstagabend traf Volley Toggenburg im Spiel der NLB-Ostgruppe auf VBC Steinhausen. Die Zugerinnen lagen vor diesem Spiel auf dem siebten Platz. In einem aufregenden Spiel mit Hochs und Tiefs auf beiden Seiten unterlagen die Wattwilerinnen mit 1:3 Sätzen.
(Marcel Erni) Das Heimteam startete gegen Steinhausen hochkonzentriert. Die Eigenfehlerquote wurde tief gehalten und vor allem im Spielaufbau war man den Zugerinnen überlegen. Volley Toggenburg spielte sehr sicher und gewann so den ersten Satz klar mit 25:19. In den folgenden Sätzen schlichen sich beim Heimteam zu viele Eigenfehler ein. Die beiden Aussenangreiferinnen vom VBC Steinhausen – Radulovic und Blasevic beide mit NLA-Erfahrung von Volley Top Luzern– konnten mit ihren starken Angriffen reihenweise punkten. Die Gäste aus dem Zugerland überzeugten mit starken Services, spektakulären Verteidigungen und kämpften um jeden Ball. Der VBC Steinhausen spielte sich in den folgenden Sätzen in einen richtigen Spielrausch. Bei Volley Toggenburg passte nach dem ersten Satz zuwenig zusammen.
Dramatik pur
Steinhausen wollte den Schwung aus dem Aadorf Sieg vom letzten Wochenende unbedingt mitnehmen und versuchte die Annahme von Volley Toggenburg mit risikoreichen Services konstant unter Druck zu setzen. Im zweiten Satz starteten die Wattwilerinnen mit einem Rückstand von 0:5 und kämpften sich mit einer guten Teamleistung wieder an die Zugerinnen heran. Leider reichte die Aufholjagd nicht und der Satz ging an das Gastteam. Mit einer besseren kollektiven Leistungssteigerung starteten die Wattwilerinnen gut in den dritten Satz. Doch auch das schien gegen die aufsässigen Gegnerinnen nicht zu reichen. Durch zu viele Eigenfehler und wegen dem ungenauen Spiel wurde auch der dritte Satz schliesslich eine Beute der Zugerinnen. Volley Toggenburg muss sich bei der Abstimmung mit der neuen, venezolanischen Passeuse noch finden. Mit einigen zweifelhaften Entscheidungen des Schiedsrichters geriet das Spiel der Wattwilerinnen immer mehr ins Wanken. Das zahlreich erschienene Publikum probierte das Heimteam weiterhin zu motivieren. Im vierten und letzten Satz liess das Heimteam nach einem ausgeglichenen Start in der Mitte des Satzes nach und konnte die gute Leistung nicht mehr abrufen. Zudem gelang den Zugerinnen spielten wie aus einem Guss und brachen so den Kampfwillen der Wattwilerinnen. Mit diesem zweiten Sieg in dieser Saison kann VBC Steinhausen mit der Spitzengruppe mithalten. Um die Playoff-Plätze der besten vier Teams ist ein spannender Kampf entbrannt.
Tessin und Pasta
Am kommenden Samstag kommt es um 17.30 Uhr in der Rietsteinhalle zum mit Spannung erwarteten Spiel gegen den Wolf Haus Giubiasco Volley. Die Wattwillerinnen müssen bei diesem Spiel punkten, um mit der Spitzengruppe mithalten zu können. Zurzeit sind die Tessinerinnen auf dem vorletzten Rang der Ostgruppe NLB. Nach dem Spiel organisiert Volley Toggenburg für das Publikum einen Pasta-Plausch.
Matchprotokoll:
Volley Toggenburg: Leslie Betz, Nicole Kamer, Marina Gähwiler, Jasmine Fiechter, Tamara Riesen, Romy Bongard, Joselyn Subero, Katja Bigger, Nora Terinieri. Coach: Marcel Erni. | Bemerkungen: Es fehlen Isabelle und Miriam Reiser. | Resultate/Rangliste: Züri Unterland – Glaronia Glarus 3:1. Volley Luzern – Volleya Obwalden 3:0. VBC Aadorf – Giubiasco 3:0. Toggenburg – Steinhausen 1:3. – Rangliste: 1. Züri Unterland 6/15. 2. Aadorf 6/13. 3. Glaronia 6/12. 4. Volley Toggenburg 6/10. 5. Steinhausen 6/7. 6. Obwalden 6/5. 7. Giubiasco 6/5. 8. Luzern 6/5.