FORTI MIT CHANCEN AUF ERSTEN PUNKTGEWINN

Am Mittwoch, 28. September 2016 (20 Uhr), gastiert der BSV Bern Muri in der Gossauer Sporthalle Buechenwald. Die Berner sind bisher in der laufenden Meisterschaft noch nicht auf Touren gekommen und weisen mehr Niederlagen als Siege auf.

(mas) Nach dem etwas überraschenden Auftaktsieg gegen Pfadi Winterthur (25:24) holte die Dragan Dejanovic-Equipe vom BSV Bern Muri in fünf Begegnungen nur noch einen Zähler. Gegen Wacker Thun (22:29), Kadetten Schaffhausen (26:31), HC Kriens-Luzern (19:27) und zuletzt gegen Aufsteiger HSC Suhr Aarau (23:24) mussten die Berner die Segel streichen und verloren. Einzig im Spiel gegen GC Amicitia Zürich beim 21:21 Remis ging man nicht als Verlierer vom Platz. Der Ausgleichstreffer gelang jedoch erst acht Sekunden vor der Schlusssirene durch Tim Weber.

Einen schwarzen Tag eingezogen
Im Spiel gegen den HC Luzern-Kriens passte bei Bern Muri von Anfang an nicht viel zusammen und das Team lag bereits nach knapp drei Minuten mit 0:4 hinten. Nach 16.18 Minuten gelang Michael Lengacher der Anschluss zum 6:7. Aber bis zum Pausenpfiff zog der Gast wieder auf 11:7 davon. In der zweiten Halbzeit fanden die Platzherren kein Mittel gegen die Defensive der Zentralschweizer und kassierten Tor um Tor. Am Ende musste man sich mit zwölf Treffern Unterschied geschlagen geben. Und wäre da nicht Dragan Marjanac mit seinen zwölf Paraden gewesen, wäre die Schlappe noch höher ausgefallen.

Unglückliche Niederlage gegen den Aufsteiger
Am vergangenen Samstag setzte es im Heimspiel gegen den HSC Suhr Aarau für den BSV Bern Muri eine höchst unglückliche Niederlage ab, exakt drei Sekunden vor der Schlusssirene zappelte die Kugel im Netz der Einheimischen. Stevan Kurbalija versetzte die Berner in Schockstarre. Die David Staudenmann-Equipe rannte dabei das ganze Spiel hindurch stets einem Rückstand hinterher.

„Immer gute Abschnitte gehabt“
Dass es für Fortitudo Gossau eine schwierige Saison werden wird, war von Anfang an klar, die Tabelle zeigt es gnadenlos. Die Fürstenländer zeigten neulich gegen den Schweizer Meister bei der 25:32 Niederlage eine gute Partie und führten gar mit 10:6. Die Gossauer verlangten dabei dem Ligakrösus alle ab. Auch gegen Pfadi Winterthur zeigte die Rolf Erdin-Truppe phasenweise gute Aktionen. Yannick Harder: „Wir haben in den bisherigen Spielen immer gute Abschnitte gehabt, diese Momente müssen wir gegen Bern über die gesamten 60 Minuten zusammen bringen, dann haben wir gute Chancen“. Zuletzt klappte dies jedoch nicht nach Wunsch und man musste gegen den HC Kriens Luzern eine derbe 28:41 Niederlage einstecken.

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