FORTITUDO GOSSAU GEHT MIT VIEL MORAL IN DIE ABSTIEGSRUNDE

Im letzten Qualifikationsspiel hatte es endlich geklappt und der TSV Fortitudo Gossau konnte den ersten Meisterschaftssieg einfahren. Dieser Sieg gibt sicherlich sehr viel Selbstvertrauen im Kampf um den Ligaerhalt. Gleich zu Beginn treffen die Gossauer am Samstag, 11. Februar 2016, zu Hause auf den TSV St. Otmar. 

Die Freude nach dem 24:23 Erfolg über den RTV Basel war in der ganzen Halle spürbar und mit sechs Punkten Rückstand auf die Akteure vom Rheinknie sind die Chancen wieder gestiegen, dem direkten Abstieg zu entkommen und sich den Barrageplatz zu sichern. Wir haben mit Sportchef Alex Bruggmann zurück wie auch nach vorne geschaut.

Herr Bruggmann, was für ein Fazit ziehen Sie nach der Qualifikationsphase?
Alex Bruggmann: Abgesehen von den beiden Auswärtsspielen gegen Kriens und Thun und dem Heimspiel gegen GC/Amicitia hat die Mannschaft in der Hauptrunde gute, sehr gute und auch ausgezeichnete Spiele abgeliefert. Der Verein hat mit der Verpflichtung von Afshin Sadeghi nach der Vorrunde für die  Rückrunde ein Zeichen gesetzt und das Team hat hervorragend reagiert. Im November und Dezember zeigten die Gossauer zum Teil hervorragenden Angriffshandball. Gegen die Spitzenteams Otmar, Pfadi und Kriens verlor man nach grossem Kampf und zum Teil sehr viel Pech mit nur einem Tor Differenz, bevor man dann gegen BSV Bern und RTV Basel endlich drei Punkte holte.

Wie sehr schmerzt der Abgang von Torhüter Simon Kindle?
Alex Bruggmann: Erstmals hat mit Simon Kindle ein aktiver Gossauer Handballer ein Aufgebot in die Nationalmannschaft erhalten. Mit seinen sehr starken Leistungen hat er, zu unserem Leidwesen, zusätzlich die Aufmerksamkeit von Kadetten Schaffhausen geweckt. Sehr traurig wollte der Verein seinem Torwart keine Steine in den Weg legen, um mit den Kadetten gegen Kiel, Flensburg, Paris und Veszprem zu spielen. Zudem winkt ihm mit dem Wechsel natürlich zusätzlich der erste Schweizermeistertitel.

Was erwarten Sie von der Abstiegsrunde?
Alex Bruggmann: Die Mannschaft wird mit dem Heimspiel gegen St. Otmar höchst motiviert in die Abstiegsrunde starten. Es wird sich dabei sehr schnell zeigen in welche Richtung der Weg gehen wird. Mit dem Selbstvertrauen der letzten Spiele im Rücken ist eine Aufholjagd und das Barrage-Spiel keine Utopie.

Provisorischer Spielplan Abstiegsrunde

 

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