FORTITUDO GOSSAU IM DERBY GEGEN DEN TSV ST. OTMAR

Am kommenden Donnerstag, 1. Dezember (20 Uhr, Buechenwald, Gossau) begrüsst der TSV Fortitudo Gossau den grossen Kantonsnachbar TSV St. Otmar zum Heimspiel. Gelingt genau gegen den grossen Bruder der erste Sieg in der laufenden Spielzeit?

Wenn man sich die Tabelle der Swiss Handball League anschaut, sieht man, dass beide Mannschaften hinter den eigenen Erwartungen stehen und die Flucht nach vorne suchen. Da sind auf der einen Seite der Club aus St. Gallen, der aber zuletzt zwei wichtige Siege gegen den RTV Basel (32:26) und den Aufsteiger HSC Suhr Aarau (25:21) einfahren konnte. Doch davor lief es der Predrag Borkovic-Truppe gar nicht nach Wunsch und musste gleich sechs Mal als Verlierer vom Feld. Und dies geschah notabene nach dem 33:29 Derbyerfolg  gegen die Gossauer.

Fortitudo Gossau kommt nicht auf Touren
Auf der anderen Seite stehen die Gossauer, die bisher in der laufenden Saison „nur“ einen Punkt ergattern konnten und folgerichtig abgeschlagen das Tabellenende innehaben. Hoffnung gibt den Fürstenländern der Punktgewinn beim RTV Basel, doch eigentlich hätte man diese Begegnung durchaus auch gewinnen können. Das Problem bei der Erdin-Equipe ist der Kopf, sprich der mentale Bereich, an dem enorm gearbeitet werden muss. Es ist schon fast zur Tradition geworden, dass man die Spiele bis rund eine Viertelstunde vor Schluss abermals ausgeglichen gestalten kann und danach auf unerklärliche Weise einbricht.

Blockade im Kopf lösen
Die Gossauer brauchen ein Erfolgserlebnis und vielleicht gelingt genau im Derby dieses Kunststück. Doch bis dahin ist es noch ein hartes Stück Arbeit und die Spieler müssen dabei ihren inneren Schweinehund überwinden. Captain Gabriel Würth: „Wir müssen uns jetzt vor allem auf uns konzentrieren. In vielen Spielen schlagen wir uns selber. Wir müssen über 60 Minuten eine gute und konzentrierte Teamleistung erbringen, mit möglichst wenigen Eigenfehlern und einer aggressiven und kompakten Deckung“.

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