JAE-WON KANG AM STADTWERK-CUP

Der Stadtwerk-Cup am 17. und 18. Dezember 2016 wartet mit einem beeindruckenden Teilnehmerfeld auf. Als grosse Attraktion wird Busan Bisco aus Südkorea in der St. Galler Kreuzbleiche auflaufen – trainiert vom ehemaligen Welthandballer Jae-Won Kang. Daneben trifft der LC Brühl an seinem Heimturnier auf Dijon, Metzingen, Zagorje und Hypo Niederösterreich.

(LC Brühl) Die junge südkoreanische Equipe, bei der Jae-Won Kang seit 2013 an der Seitenlinie steht, will am am Stadtwerk-Cup wertvolle Erfahrungen gegen europäische Gegner sammeln – mit dem Ziel, in der kommenden Saison die nationale Meisterschaft zu gewinnen. Jae-Won Kang, der als Spieler in den 90er-Jahren mit den Grasshoppers und Pfadi Winterthur in der Schweiz für Furore sorgte, verfolgt dafür mit seiner Mannschaft einen Mehrjahresplan. Die Reise zum gut besetzten Turnier in St. Gallen passt da wunderbar in den Fahrplan. Busan ist mit 3,4 Mio. Einwohner die zweitgrösste Stadt Südkoreas und gilt zwischen Meer und Bergen gelegen als Metropole mit hoher Lebensqualität.

Sehenswerter Mix an Teilnehmer
Den Organisatoren ist es ganz allgemein gelungen, einen äusserst sehenswerten Mix an Teilnehmern für das beste Frauenhandballturnier der Schweiz zu verpflichten. Die Sloweninnen von RK Zagorje treten als Titelverteidiger an und treffen mit Cercle Dijon aus der französischen Profi-Liga und TuS Metzingen aus der deutschen Bundesliga auf starke Konkurrenz. Hypo Niederösterreich bringt derweil einen ganz prominenten Namen in die Ostschweiz. Die Auswahl aus Maria Enzersdorf ist einer der erfolgreichsten Frauenvereine überhaupt; zwischen 1989 und 2000 gewannen die Österreicherinnen nicht weniger als achtmal (!) die Champions League. Heute spielt Hypo zwar nicht mehr an der europäischen Spitze, ist aber weiterhin eine bedeutende Adresse im Frauenhandball.

LC Brühl als Veranstalter
Der LC Brühl als Veranstalter und Herausforderer wird gegen die starken Gegner wie jedes Jahr versuchen, über sich hinauszuwachsen. Das gelang zuletzt im vergangenen Jahr beeindruckend, als sich die St. Gallerinnen den dritten Platz sicherten. Für die Mannschaft von Trainer Werner Bösch stehen aber vor allem die wertvollen Erfahrungen gegen Mannschaften mit internationalem Renommee im Vordergrund. So, wie in diesem Jahr auch für die grosse Turnier-Attraktion aus Südkorea.

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