LC BRÜHL SPIELT IM CUP GEGEN KREUZLINGEN

Im Cup geht es für die Brühlerinnen in den Kanton Thurgau. (Bild: Balthasar Dörig)


K.O.-Spiel-Stimmung im Schweizer Frauenhandball. Am Wochenende stehen die Viertelfinals im Cup auf der Agenda und in der Ostschweiz kommt es dabei zum Derby der beiden SPL1-Teams vom HSC Kreuzlingen und dem LC Brühl Handball. Die St. Gallerinnen gastieren am Samstag, 4. Februar 2023, beim HSC Kreuzlingen und kämpfen am Bodensee im Mobiliar Schweizer Cup um den Einzug ins Halbfinale. (Matthias Schlageter)

Brühl meisterte auf dem Weg in die Runde der letzten Acht die Hürden HV Herzogenbuchsee (SPL1, 37:29) und Handball Brugg (2. Liga, 55:11). Kreuzlingen setzte sich gegen Rotweiss Thun (SPL1, 26:22) und die Muotathal/Mythen-Shooters (1. Liga, 49:19) durch. Im Cup ist es das zweite Aufeinandertreffen in Folge. Bereits im letzten Jahr kreuzten sich die Wege von Kreuzlingen und Brühl – der LCB siegte im Achtelfinale klar. In der Hauptrunde der diesjährigen Meisterschaft trennten sich beide Teams im Herbst unentschieden, im Januar siegte Brühl dann deutlich.

Die Gegnerinnen

Die Frauen vom Bodensee kassierten erst vor etwas mehr als einer Woche eine deftige 23:37-Niederlage gegen den LCB. An jenem Mittwochabend waren die Thurgauerinnen personell arg limitiert und traten mit einem Rumpfkader an, das gegen entfesselnd aufspielende St. Gallerinnen chancenlos war. Klar ist, Kreuzlingen wird sich beim Cup-Heimspiel mit aller Macht gegen eine neuerliche Klatsche wehren und versuchen, sich für die hohe Niederlage zu revanchieren. Dass sie dazu in der Lage sind, zeigt das Remis vom Herbst, als Brühl am Bodensee nur zu einem Unentschieden kam. Auf der Hut sein muss der LCB vor Kreuzlingens Topscorerin Annika Blanke sowie vor der abgezockten Pashke Marku.

Die Brühlerinnen

Die St. Gallerinnen hatten zum ersten Mal im Jahr 2023 unter der Woche kein Pflichtspiel und konnten sich entsprechend intensiv auf die bevorstehende Cup-Partie vorbereiten. Allzu viele Korrekturen muss das Trainerteam um Cheftrainer Nicolaj Andersson derzeit ohnehin nicht vornehmen. Die Brühlerinnen haben sich in den letzten Spielen in einen regelrechten Rausch gespielt. Im Angriff war der LCB dadurch zuletzt so torgefährlich wie in der laufenden Saison noch gar nicht. Gleichzeitig fand sich die Deckung, trotz des Ausfalls von Mathilde Schaefer, zu einer funktionierenden Einheit. Der Fokus lag daher unter der Woche in der Verfeinerung der Abläufe und dem Konservieren des guten Gefühls. Am Samstag in Kreuzlingen sollten mit Ausnahme von Sladana Dokovic und Mathilde Schaefer erneut alle Spielerinnen zur Verfügung stehen, um den Sprung ins Halbfinale zu schaffen.

Live dabei sein

Das Viertelfinal-Duell wird am Samstag, 4. Februar, um 18 Uhr in der Sporthalle Egelsee angepfiffen. Die Brühlerinnen würden sich über zahlreiche Unterstützer freuen, die den kurzen Weg an den Bodensee mitmachen und das Team live vor Ort anfeuern. Alternativ steht, wie aus der Meisterschaft gewohnt, ein Livestream auf handballTV.ch zur Verfügung.

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