LINDAREN VOLLEY AMRISWIL SCHEIDET IM CEV-CUP AUS

Wie erwartet konnte LINDAREN Volley Amriswil die 0:3-Schlappe aus dem Hinspiel nicht korrigieren. Trotz einer stark verbesserten Leistung verloren die Spieler von Coach Marko Klok vor fast 1000 Zuschauern auch das Rückspiel. Immerhin gelangen ihnen gegen das französische Spitzenteam zwei Satzgewinne.

(Peter Bär) Während des ganzen ersten Satzes lagen die Thurgauer in Führung, doch kurz vor Satzende zeigte sich die Cleverness der Korsen, die einen 20:22-Rückstand zum 25:23-Satzgewinn kehrten. Im zweiten Satz spielte das Heimteam phasenweise hervorragendes Volleyball. Nach dem 14:14 vermochten sie Ajaccio zu distanzieren und kamen zum vielumjubelten 25:21. Damit hatten sie aber die im Stolz verletzten Gäste geweckt, die in Satz 3 ihrerseits mit sehr guten Spielzügen brillierten. Amriswil besass in diesem für die totale Begegnung entscheidenden Satz nie wirklich eine Chance. 25:17 lautete das klare Satzergebnis, womit sich Ajaccio die Qualifikation gesichert hatte. In der Folge setzte Ajaccio verschiedene Ersatzspieler ein, die den vierten Satz klar abgeben mussten, am Schluss aber im Tie-Break triumphierten. Damit ist die internationale Saison für Amriswil vorbei, wobei sich das Team sehr achtbar aus der Affäre zog.

Matchtelegramm
LINDAREN Volley Amriswil – GFC Ajaccio  2:3 (23:25, 25:21, 17:25, 25:18, 8:15) | Amriswil, Tellenfeld, 978 Zuschauer | 1. Schiedsrichter: Nuno Maia (Portugal) 2. Schiedsrichter: Roman Marschner (Tschechien) | Startformation LINDAREN Volley Amriswil: Michal Petráš, Thomas Brändli, Thomas Zass, Bogdan Olefir, Georg Escher, Matt Yoshimoto, Nikolaj Hjorth (Libero) | Startformation GFC Ajaccio: Thiébault Bruckert, Wassim Ben Tara, Axel Truhtchev, Dejan Radic, Yoann Jaumel, Aleksandar Milivojevic, Philipp Kroiss (Libero)

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