SC BRÜHL ERWARTET KAMPFSTARKEN SC CHAM

Wenn der SC Brühl am Samstag, 15. Oktober, 2016 (16:30 Uhr, Paul-Grüninger-Stadion) vor eigenem Publikum den SC Cham empfängt, trifft er auf einen unbequemen Gegner.

(SC Brühl/Bild: Kurt Frischknecht) Dies einerseits darum, weil sich die Innerschweizer seit ihrem Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse gleich hinter den Spitzenteams festgebissen haben, andererseits aber auch, weil sie jedes Wochenende äusserst kompakt, kampfstark und hervorragend organisiert antreten.

Ein starker Gegner
Die von Cheftrainer Jörg Portmann trainierten Innerschweizer haben in der letzten Spielzeit in der Promotion League als Aufsteiger für Aufsehen gesorgt. Sie haben sich derart erfolgreich in der neuen Umgebung eingereiht, dass sie bis fast zum Saisonende an der Tabellenspitze mitgespielt haben. In die zweite Spielzeit sind sie diesen Sommer zwar etwas weniger erfolgreich gestartet, trotzdem haben sie sich wieder hinter den Topteams der Liga eingenistet. Nicht zuletzt zeigen sie damit eindrücklich auf, wie erfolgreich letztlich auch der Fussball ist, den der aktuelle Chamer Cheftrainer spielen lässt mit seinem Team. Selbst der Abgang von Mittelstürmer Ugljesic zu Ligakonkurrent Rapperswil-Jona hat sie nicht davon abgehalten, weiterhin offensiv zu spielen und spektakuläre und torreiche Spiele zu zeigen. Mehr Mühe bekunden sie mit der Verteidigungsarbeit und müssen daher auch zahlreiche Gegentreffer zulassen.

Wegweisend für beide Mannschaften

Klar, dass die Brühler vor ihrem Heimpublikum den nächsten Sieg anstreben. Oder wie Brühl-Cheftrainer Uwe Wegmann die samstägliche Herausforderung sieht: «Unser samstäglicher Gegner hat sich auch in dieser Spielzeit wieder in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Dies zeigt deutlich, dass sie auch aktuell wieder sehr unangenehm zu spielen sind. Sie stehen unheimlich kompakt in der Defensive, zeigen sich oft sehr effektiv im Angriff, nutzen ihre Chancen gut. Wir müssen deshalb äusserst achtsam und mit hoher Konzentration agieren, ihren Angreifern keine Räume geben – ein gutes und kollektives Abwehrverhalten ist da auf jeden Fall gefragt. Aber klar, wir wollen vor unserem Publikum natürlich wieder ein gutes und erfolgreiches Offensivspiel zeigen und streben den Vollerfolg an». Verzichten müssen die St. Galler noch immer auf die verletzten Bushati, Nguyen und Giger. Ob der Brühler Cheftrainer nach der Niederlage in Kriens Anpassungen an seiner Startelf vornimmt, lässt er bewusst noch offen. So sollen auch die Eindrücke aus den Trainings unter der Woche einfliessen, so dass am Samstag mit einem gut auf den Gegner eingestimmten Brühler Team zu rechnen ist. Ob sich dies letztlich in der Punkteverteilung niederschlägt, wird sich am Samstag weisen – ein Besuch im Paul-Grüninger-Stadion lohnt sich aber auf jeden Fall.

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