VOLLEY AMRISWIL TRITT GEGEN DEN TABELLENLETZTEN AN

Wenn der souveräne Tabellenführer Volley Amriswil auf den abgeschlagenen Tabellenletzten Volley Einsiedeln trifft, dann scheint das Resultat vorbestimmt zu sein. Zu gross scheinen die Unterschiede: Hier Amriswil mit 26 Punkten aus 9 Spielen, dort das Schlusslicht mit 0 Punkten aus ebenso vielen Spielen, also lauter 3-Punkte-Niederlagen.

(Bernhard Windler) Die Legende besagt, dass es einmal den kleinen David gegeben haben soll, der den Riesen Goliath besiegte. Einsiedeln als David, Amriswil als Goliath? Was laut Bibel möglich gewesen sein soll, ist in der Volleyballmeisterschaft doch eher unwahrscheinlich.

Wer die Mannschaftsliste von Einsiedeln durchgeht, trifft dort auf den 43-jährigen Brasilianer Denis Milanez. Bis Ende letzter Saison gehörte der Passeur dem Kader von Volley Näfels an, ehe er auf diese Saison hin zu den Klosterdörflern wechselte, und zwar gerade als Spielertrainer. Die Zielvorgabe für den sympathischen Sportsmann ist aber eine Herkulesaufgabe: Er soll mit einem Budget von CHF 95’000.– und einem Team, das durch die Abgänge von Malte Stiel (zu Amriswil) und Ben Hensler (zu Volley Luzern) arg geschwächt wurde, die Ligazugehörigkeit wahren. Zwar gelang es den Innerschweizern, das grosse Amriswil im Hinspiel während eines Satzes gehörig zu fordern, aber in der Folge dieses Spiels und auch der weiteren Spiele zeigte es sich, dass das Team einfach über zu wenig Klasse besitzt, um weiter vorne mitzuspielen.

Bei Volley Amriswil ist das ganze Kader (ausser Malte Stiel) einsatzbereit. Es ist gut möglich, dass Coach Ratko Pavlicevic im Laufe des Spiels dem einen oder anderen Auswechselspieler die Chance zu einem Einsatz gibt.

Anpfiff
Die Partie wird am Samstag, 17. Dezember 2016, um 17 Uhr im Tellenfeld angepfiffen. Volley Amriswil freut sich auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer.

 

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