VORSCHAU: VOLLEY AMRISWIL GEGEN CHÊNOIS

Am kommenden Samstag, 3. Dezember 2016, spielt Volley Amriswil in Genf gegen Chênois (Centre Sportif Sous-Moulin, 18:00 Uhr) das achte Meisterschaftsspiel der Saison 16/17.

(Bernhard Windler) Bei dieser Affiche werden ungute Erinnerungen wach: Vor ziemlich genau einem Jahr gastierte das Team von Coach Pavlicevic beim sechsten Spiel innert neun Tagen ebenfalls in Genf. Zu Beginn des Spiels waren den Spielern die Strapazen der vergangenen Spiele noch nicht anzumerken. Der Berichterstatter vermerkte: «Die ersten beiden Sätze boten volleyballmässig bescheidene Hausmannskost.» Nach zwei gewonnenen Sätzen wähnten sich die Spieler schon fast in den wohlverdienten Weihnachtsferien. Als Chênois den dritten Satz gewinnen konnte, überfiel die Erschöpfung das gesamte Team. Wieder der Schreiberling: «Einige Spieler schienen stehend k.o. zu sein.» Nachdem auch der vierte Satz an Chênois gegangen war und die Genfer im Tie-Break 8:4 führten, drohte die Blamage einer Niederlage gegen den Tabellenletzten. Unter Aufbietung der allerletzten Kräfte holte sich Volley Amriswil das Spiel doch noch mit 17:19 im 5. Satz.

Eingedenk dieses Ereignisses und wohl wissend, dass die zwei Meisterschafts- und vier Champions-League-Spiele innerhalb der letzten Wochen viel Kraft und Energie gekostet haben, erklärte Ratko Pavlicevic die beiden Tage nach dem gewonnenen Heimspiel gegen Volley Top Luzern als trainingsfrei. Seit Mittwoch ist der verlustpunktlose Tabellenführer wieder im Training. Obwohl Chênois Genf nur auf dem sechsten Tabellenplatz liegt, gilt es, das bevorstehende Auswärtsspiel konzentriert vorzubereiten und sich auf die Spezialitäten des Gegners im Videostudium einzustellen. Das Hinspiel gegen Chênois war gleichzeitig das Auftaktspiel zur Meisterschaft. Ohne Passeur Howatson (Verletzung) und Mitteangreifer Ljubicic (krank) gewannen die Ostschweizer mit 25:16, 25:22 und 25:15.

Sicher startet Amriswil als Favorit ins samstägliche Spiel, doch das Genfer Team um den 212-cm-Hünen Luka Babic wird seine Haut so gut wie möglich verkaufen wollen.

 

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