WASA-DAMEN BLEIBEN AN DER TABELLENSPITZE

Vergangenen Samstag stand für die NLB-Damen des UHC Waldkirch- St. Gallen eine weite Reise auf dem Programm. Auswärts trafen sie auf Medrisiotto Ligornetto. Das letzte Spiel gegen diese Mannschaft ging mit 6:3 an die Tessinerinnen.

(UHC WaSa) Nach der langen ins Reise waren die St. Gallerinnen nicht auf dem Punkt bereit und so stand es nach vier Minuten 1:0 für die Tessinerinnen. Doch die Reaktion liess nicht lange auf sich warten: Bereits eine Minute später gelang Nicole Bichsel durch einen Weitschuss auf Pass von Angela Carisch der Ausgleichstreffer. Erstmals in Führung lagen die St. Gallerinnen dann nach acht Minuten durch eine Kombination von Laila Raschle und Michelle Sieber. Da aber die Tessinerinnen ihrerseits immer für so genannte „dreckige“ Tore gut sind, mussten die Wasanerinnen das Tempo und die Konzentration stetig hoch halten. Es war dann die St. Gallerin Elena Schoch, die auf Zuspiel von Nadine Sieber den 3:1-Pausenstand erzielte.

Hitziges Spiel
Kurz nach der Pause bekamen die St. Gallerinnen die Chance, ihr Überzahlspiel zu präsentieren. Dieses war nicht perfekt und es war schwierig, den Druck auf das gegnerische Tor konstant zu halten. Dennoch gelang Natalie Schürpf der Überzahltreffer zum 4:1. In der Folge war das Spiel von einer Hektik geprägt, die vom Tessiner Publikum noch verstärkt wurde. Deshalb nahm Lukas Studer auch das Timeout und redete seiner Mannschaft noch einmal ins Gewissen. Seine Botschaft war klar: Das eigene Spiel in Ruhe durchziehen und sich nicht von der teils provokanten Art der Gegnerinnen anstecken lassen. Nach diesem Durchschnaufen bewahrten die St. Gallerinnen weiter einen kühlen Kopf und es war erneut Raschle, die auf Pass von Lara Eschbach kurz vor der zweiten Drittelspause zum 5:1 einschob. Ein leichtes Aufbäumen war zu spüren, als den Tessinerinnen noch das 5:2 gelang, doch nach der letzten Pause war vom Aufwärtstrend nichts mehr zu spüren.

Als Leader zurück in die Ostschweiz
Die letzten 20 Minuten waren nicht mehr vor grossen Chancen geprägt. Die Gegnerinnen aus dem Tessin straften sich 5 Minuten vor Schluss selber mit einer Zwei-Minuten-Strafe. In der darauf folgenden Überzahl gelang Nina Metzger auf Pass von Eliane Störi das sechste Tor des Spiels. Somit konnten die Damen des UHC Waldkirch-St. Gallen mit drei Punkten  im Gepäck als Leader zurück in die Ostschweiz reisen. Nächstes Wochenende versuchen die St. Gallerinnen, die NLB-Tabellenspitze mit einem Sieg gegen Basel zu verteidigen.

Mendrisiotto Ligornetto – Waldkirch-St. Gallen 2:6 (1:3, 1:2, 0:1)
Palestra Liceo Cantonale di Mendrisio, Mendrisio. 48 Zuschauer. SR Brugger/Moser.
Tore: 4. Teggi (Bergstrand) 1:0. 5. Bichsel (Carisch) 1:1. 8. Raschle (M. Sieber) 1:2. 13. Schoch (N. Sieber) 1:3. 21. Schürpf 1:4. 36. Raschle (Eschbach) 1:5. 40. Intraina 2:5. 58. Metzger (Störi) 2:6.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Mendrisiotto Ligornetto.

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