WEINFELDEN EMPFÄNGT DEN EHC SEEWEN

Nach dem engen Hinspiel und der knappen Niederlage, dürfen sich die Weinfelder Hoffnung auf Punkte gegen Seewen machen. Dafür wird jedoch in allen Belangen eine Top-Leistung der Trauben nötig sein.

(SC Weinfelden) Mit drei Niederlagen starteten die Schwyzer nicht optimal in die Saison. Danach aber steigerten sie sich enorm und siegten vier Mal in Folge, und nur Bülach konnte diesen Lauf unterbrechen. Die Bilanz bei Quali-Hälfte mit neun Siegen in 15 Spielen kann sich sehen lassen. Unter anderem wurde zweimal Chur bezwungen und auch Dübendorf, Arosa und die Pikes mussten Federn lassen. Damit sind die Seebner weiterhin gut im Rennen um die vier Plätze für die neue Swiss Regio League.

Kader konnte gehalten werden
Der EHC Seewen konnte den Grossteil seines letztjährigen Kaders halten. Etwas aufhorchen liessen lediglich die Rücktritte der “Ur-Seebner“ Nideröst, Mathis, Kryenbühl und Sigg, womit doch einiges an Routine verloren ging. Oder auch die beiden Abgänge der jungen Hoffnungsträger Niklas Maurenbrecher und Ramon Pfranger zum neu gegründeten NLB-Team EVZ Academy. Pfranger steht jedoch mittlerweile mit einer B-Lizenz zum Teil bereits wieder für Seewen im Einsatz. Ersetzt wurden die Abgänge vorwiegend mit sehr jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Auch an der Bande gab es einen Wechsel. Nachdem Corsin Camichel nach drei Jahren den Abschied in Richtung Verband gab, übernahm auf diese Saison hin der erfahrene und langjährige Burgdorf- und Luzern-Trainer Fritz Lanz die Schwyzer. Der neue Trainer scheint nach Anfangsschwierigkeiten das Optimum aus der Mischung der noch immer vorhandenen Routine um Topskorer Rolf Portmann und den jungen Spielern herausholen zu können.

Ein angenehmer Gegner
In den vergangenen Jahren war Seewen für Weinfelden jeweils einer der angenehmeren Gegner, konnten doch regelmässig Punkte gegen die Schwyzer geholt werden. Ob diese “Tradition“ auch in dieser Saison fortgesetzt werden kann, wird sich zeigen. Das Modes-Team wird auf jeden Fall alles dafür unternehmen, um den Seebnern das Leben so schwer wie möglich zu machen.

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