WEINFELDEN FORDERT AROSA HERAUS

Arosa startet als klarer Favorit ins Spiel gegen den SC Weinfelden, und alles andere als ein Sieg wäre für die Bündner eine Enttäuschung. Das wiederum könnte die Chance für die Thurgauer sein, welche als Underdog ohne Druck in die Partie gehen können.

(SC Weinfelden) Etwas ungewohnt am späten Sonntagnachmittag empfängt der SC Weinfelden in seinem siebten Meisterschaftsspiel den EHC Arosa. Die Bündner hegen grosse Ambitionen, nächste Saison in der neuen Swiss Regio League zu spielen, um sich längerfristig den Aufstieg in die NLB nicht zu verbauen. Der Start in die Meisterschaft verlief jedoch nicht ganz wunschgemäss. Die volle Punktzahl konnte zwar gegen Seewen, Uzwil, Wil und etwas überraschend zuletzt gegen Dübendorf eingefahren werden.

Sieg aus der Hand gegeben
Gegen die anderen sogenannt “Grossen“ der Ostgruppe, also die schärfsten Konkurrenten im Kampf um die ersten vier und damit aufstiegsberechtigen Plätze, gab es sowohl gegen Chur, Frauenfeld wie auch Wetzikon jeweils eine Niederlage. Am schmerzhaftesten dürfte vor allem die Derbyniederlage in der Verlängerung gegen den EHC Chur gewesen sein, als Arosa einen fast sicheren Sieg in den Schlussminuten noch aus der Hand gab.

Lehrgeld bezahlen
Auch das junge Weinfelder Team musste in der Startphase der diesjährigen Meisterschaft Lehrgeld zahlen und konnte bisher nur gegen Wil und Uzwil punkten. Dabei hatten die Trauben zum Teil aber auch Pech, als sie sich beispielsweise im Mitteldrittel gegen die Pikes unzählige Torchancen erarbeiteten, jedoch den Puck einfach nicht am gegnerischen Torhüter vorbeibrachten. Erschwerend kamen einige verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle hinzu, was für ein eh schon kleines Team wie Weinfelden fast nicht aufzufangen ist. Trotz allem stimmt aber die Moral im Team nach wie vor, und der Kampfgeist ist ungebrochen. Die Trauben werden also auch am Sonntag alles daran setzen, um gegen die Schanfigger zu weiteren Punkten zu kommen.

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