Beim HC Thurgau ist zuletzt etwas Sand ins Getriebe geraten. In den vergangenen vier Partien sprang lediglich ein einziger Punkt heraus – ein deutliches Zeichen dafür, dass der intensive Spielplan Spuren hinterlässt. Dennoch behauptet sich die Mannschaft von Trainer Anders Olsson weiterhin auf dem starken zweiten Tabellenrang.
Die GCK Lions reisen als Achter mit 56 Punkten an. Das Team von Peter Andersson zeigte zuletzt zwei Gesichter: Zwei Siege folgten auf zwei Niederlagen, insgesamt bleibt die Saison für die jungen Zürcher hinter den Erwartungen zurück. In den bisherigen vier Direktduellen dieser Spielzeit hatte meist Thurgau das bessere Ende für sich und gewann dreimal – einzig im letzten Aufeinandertreffen mussten sich die Leuen mit 2:4 geschlagen geben.
Zusätzliche Spannung bringt der kurzfristige Neuzugang Ignatavicius. Der hochveranlagte Stürmer gilt in seinem Jahrgang als eines der vielversprechendsten Talente Europas und wird beim kommenden NHL-Draft als möglicher Erstrundenpick gehandelt. In der laufenden Saison sammelte der Litauer bereits reichlich Erfahrung in der National League: Für Genève-Servette absolvierte er 43 Spiele und verbuchte dabei 10 Skorerpunkte (5 Tore, 5 Assists).
Ignatavicius stösst zunächst für diese Woche und die beiden Partien gegen die GCK Lions sowie den EHC Winterthur zum HC Thurgau. Während der Olympiapause vom 6. bis 22. Februar 2026, wird er erneut das Dress der Leuen überstreifen – und könnte dann endgültig zum X-Faktor im Thurgauer Angriff werden.
HC Thurgau - GCK Lions
Dienstag, 20. Januar 2026, 19:45 Uhr / Güttingersreuti, Weinfelden
Telegramm